Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Szépligeti, V.: Neue Evaniiden aus der Sammlung des Ungarischen National-Museums

37 ± V. SZÉPLIGETI - Hinterleibsstiel nicht schwarz, Flügel lichtbraun, mit breitem lichtgelben Querhand, Metapleuren glatt. __ IS ______ 4. A . notutus n. sp. 9. Aulacinus brasiliensis n. sp. 5 . Kopf von der Seite gesehen halbkugelig ; Vorderrand des Clypeus bisinuirt, in der Mitte mit grossem Zahn und an den beiden Enden auf­geworfen : Backen kurz : Fühlerguben tief ; Stirn zerstreut punktirt; Schei­tel mit einzelnen Punkten, kaum glänzend, nicht gerandet : Schläfen fast matt; zweites Fühlerglied kurz, etwas länger als die Hälfte des dritten. Parapsidenfurchen breit, glatt ; Mittellappen kaum höher als die seitlichen, vorn mit undeutlichen Kielen und so wie die Seitenlappen mit breiten Querriefen ; Pleuren runzlig, matt, an einzelnen Stellen undeutlich quer­runzlig ; Scutellum breit quergerieft ; Metanotum runzlig. Flügel wie bei der vorhergehenden Art. Hinteiliüften glatt, an der Basis oben etwas fein quergerunzelt; Schenkel lederartig, Metatarsus länger als die 4 folgenden Glieder zusammen. Klauen einfach. Hinterleib fast cylindrisch. der Stiel so lang wie der abschüssige Theil des Metanotums. Gelbroth ; Taster. Fühler und Stiel schwarz ; Scheitel mit einem braunem Längsstreifen. Hinterhüften braun. Flügel gelb-hyalin, Spitze leicht gebräunt, Subcostalzelle und Stigma gelb. Länge: 10, Bohrer 11 mm., Klappen schwarz. Brasilien : Minas Geraës. Aulacinus notatus 11. sp. 5 . Kopf von der Seite gesehen, flach halbkugelig; Clypeus mit Zahn, an beiden Enden gerundet und etwas aufgeworfen : Fühlergruben nicht tief. Backen kurz, Stirn durch zwei feine, von den Ocellen schief herab­laufende Furchen in drei Theile getheilt, der mittlere Theil runzlig, mit feiner Mittelrinne, die beiden Neben-Theile punktirt; Schläfen und Schei­tel glatt und glänzend, Scheitel mit einzelnen undeutlichen Punkten und nicht gerandet. Hals kurz, fast glatt. Mesonotum mit tiefen Parapsiden, quergerieft, Mittellappen stark emporstehend, die Seitenlappen längs der Mitte mit je einer Längsfurche. Mesopleuren runzlig, oben ziemlich glatt: Metapleuren glatt. Scutellum mit Querriefen. Metanotum mit einzelnen Bunzeln ; die Scheidelinie, welche die Meso- und Metapleuren trennt, grob punktirt. Flügel wie bei der vorhergehenden Art. Hinterhüften glatt, Hinterschenkel lederartig punktirt, Metatarsus länger als die üb­rigen 4 Glieder zusammen, Klauen einfach. Hinterleib kaum zusammen­gedrückt.

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