Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Szépligeti, V.: Neue Evaniiden aus der Sammlung des Ungarischen National-Museums

38« Y. SZÉPLIGETI die hinteren Nebenaugen von einander weiter entfernt als von den Netz­augen. Fühler 13-gliedrig, Schaft kürzer als das dritte Glied, dieses 5-mal länger als das 2-te und kaum länger als das 4-te. Schulter eckig vorste­hend ; Mesonotum und Scutellum grobrunzlig. Parapsiden fehlen, Meso­pleuren vorn und oben glatt, Metanotum zellenartig runzlig, Ende flach. Metasternalfortsätze parallel. Discoidalzelle höher als die Cubitalzelle, Nervulus fast interstitial, etwas schief ; Ende der Badialader senkrecht. Hinterhüften an der Seite deutlich runzlig, Schienen bedornt, der längere Sporn etwas länger als der halbe Metatarsus, dieser so lang wie die fol­genden Glieder mitsammen, Klauen in der Mitte mit kleinem Zahn. Hinterleib mit deutlichen Haarfleckcn, der Stiel runzlig und lV2-mal länger als der Basaltheil des Metanotums. Schwarz ; Flügel hyalin. Länge : 7 mm. N. S. Wales : Sydney ( B ÍRÓ). Evania pilifera n. sp. $ . Kopf grob punktirt-runzlig ; der mittlere Theil des Gesichtes gewölbt und in der Mitte fast glatt, beiderseits durch eine feine Furche und Kiel von den seitlichen Theil getrennt ; Wangen fast nur halb so lang wie der Schaft, der vom Gesichte trennende Kiel sehr undeutlich : Fühlerbasis vorn nicht gerandet, Stirn flach, Scheitel breit, gerundet, die Entfernung der beiden hinteren Ocellen von einander fast doppelt so gross, wie ihre Entfernung von den Netzaugen. Fühler 13-gliedrig, Flagellum fast keu­lenförmig ; Schaft so lang wie die drei folgenden Glieder zusammen, das 3-te so long wie das 4-te und doppelt so lang wie das 2-te. Schulter ge­rundet, Mesonotum mit einzelnen groben, oft zusammenfliessenden Punk­ten, Prapsiden fein, Seitenlappen mit zwei Längsfurchen ; Scutellum dicht punktirt, Mesopleuren mit grossen runden Punkten, oben und vorn glatt, Metapleuren fast zellenartig-runzlig ; Metanotum zellenartig-runzlig, Ende flach und runzlig; Metasternalfortsätze kurz und parallel. Discoidalzelle lVa-mal höher als die Cubitalzelle, Nervulus etwas postfurkal und schief, Ende der Badialader senkrecht. Hinterbeine mit einzelnen, abstehenden Haaren ; Hüften kurz, und wie die Schenkel glatt, Schienen nicht bedornt, Sporn so lang wie der halbe Metatarsus, dieser fast so lang wie die fol­genden Glieder mitsammen, Klauen zart, mit Zahn. Hinterleib glatt, der Stiel etwas runzlig und nur etwas länger als der Basaltheil des Meta­notums. Schwarz ; Fühler und Beine von den Schenkeln an rothbraun. Hin­terschienen schwärzlich. Flügel hyalin.

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