Czére Andrea szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei (Budapest, 2007)

JÜRGEN ZIMMER: Addenda - Weitere Zeichnungen von Joseph Heintz

JOSEPH HEINTZ, TRITON UND NEREÏDE. VERBLEIB UNBEKANNT Vieles an dieser Zeichnung entspricht individuellen Merkmalen des Zeichenstils von Heintz, so in Die Zeit bringt die Wahrheit ans Licht von 1586 (Z88, A14, Abb. 46), Venus und Adonis (Z88, AI 1 Abb. 42) im Frucht- und Blattwerk unter dem Bett, in Joseph und die Frau Poti­phars (Z88, A37 Abb. 72), den Tintoretto-Nachzeichnungen (Z88, A40 Abb. 78, A45 Abb. 83) und vielen anderen die charakteristische, eigenwillige Art, die zur knappen Alodellierung von Stoffen dienenden Parallelschraffuren. Da auch die Beschriftung den Duktus der Heintz'schen Handschrift zeigt, kann kaum ein Zweifel an dessen Autorschaft bestehen. Nur die Datierung 1589 erschwert das zunächst, weil sich Heintz in diesem Jahr vermutlich in Venedig aufge­halten hat. Nach dem trotz seines frühen Todes schon berühmten Raffaellino da Reggio, den Heintz nicht mehr treffen konnte (wie auch Hans Speckaert und Taddeo Zuccari, nach deren Werken er ebenfalls gezeichnet hat) konnte er aber nur in Rom, Bagnaia (Palazzina Gam­bara; Sala di S. Pietro?), Caprarola (Palazzo Farnese) und Tivoli (Villa d'Esté) zeichnen. In römischen Kirchen wird man das durchaus marginale, wohl vielerorts anzutreffende Motiv der

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