Tátrai Vilmos szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 84. (Budapest, 1996)

CIFKA, BRIGITTA: Gemälde von Friedrich von Amerling im Museum der Bildenden Künste

39. Friedrich von Amerling : Gräfin Berta Nákó, geborene Gyertyánffy. Röntgen-Aufnahme, Ausschnitt. Budapest. Museum der Bildenden Künste - außer Amerling H. Makart, K. Rahl, A. Pettenkofen, H. Canon, C. L. Müller u.a. ­und Komponisten wie Franz Liszt, Richard Wagner und Giacomo Meyerbeer. Das war auch natürlich, denn sie musizierte und malte selbst, und zwar auf einem höheren Ni­veau als die Magnatenfrauen ihrer Zeit, vor allem aber intensiver. Mit ihrem Klavier­spiel trat sie in Benefizvorstellungen auch vor die Öffentlichkeit, und sie war berühmt wegen ihrer Zigeunermusiker, die sie leidenschaftich auf dem Klavier begleitete, wo­bei sie ausgezeichnet improvisierte. 8 Von unserem Gesichtspunkt aus betrachtet ist die Gräfin Nákó als Malerin von größerem Interesse. Den ersten Zeichenunterricht erhielt sie bei den Englischen Fräu­lein in Sankt Pölten, später wurde sie vom deutschen Wandermaler Friedrich Baudri (1808-1874) im Zeichnen und Malen weitergebildet. Baudri gründete später in Köln eine Werkstatt und wurde ein angesehener Glasmaler. 1839/40 hielt sich ein Jahr lang in Tolvád (heute Tolvadia, Rumänien) im Landhaus der Gyertyánffy auf, und führte 8 Wurzbach, von G., Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich 20, Wien 1870, 76; Probszt, a. a. O. 90, 101 ; Einleitung von Sándor Nyári zum Katalog Gróf Nákó Káhnánné festményeinek kiállítása az Országos Iparművészeti Múzeumban, (Ausstellung der Gräfin K. Nákó im Landesmuseum für Kunst­gewerbe), Budapest 1906,4-15; Müller, P., Berta Nákó-die Muse vom Kunstpalais, Dorotheum Auktions­katalog, 31. Januar 1991. Wien 1991, 2-5.

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