Tátrai Vilmos szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 82. (Budapest, 1995)

URSULA V. FISCHER PACE: Carlo Cesi als Zeichner

61. Carlo Cesi: Pietà. Düsseldorf, Kunstmuseum Der Anlaß für die Neuausmalung war möglicherweise die Vermählung der einzigen Tochter des Pietro Boncompagni. So wissen wir aus Dokumenten, daß er 1661 anläßlich der Hochzeit seiner Tochter Maddalena mit dem Conte Filippo Camerata dem Paar einen Teil seines Palastes zum Wohnen überlassen hatte, und das mag der Grund zur Renovierung und Neuausstattung gewesen sein. Die Tatsache, daß Carlo Cesi in unmittelbarer Nachbarschaft von Pietro Boncompagni lebte, im vicolo del Corallo, mag bei seiner Anstellung nicht unerheblich gewesen sein. Kommen wir nun zurück zur Budapester Zeichnung. Die alte Beischrift weist das Blatt Albani zu. Später wurde es unter Baglione abgelegt. Ágnes Czobor dachte an Giovan Gioseffo del Sole. Beim Vorschlag Albani mag man an sein gleichnamiges Fresko im römischen Palazzo Verospi gedacht haben. Der Vergleich mit einer von Vitzthum Baglione zugeschriebenen Zeichnung (Abb. 59) in Düsseldorf, die er mit der Planung des Aurora-Freskos im Casino Rospigliosi verbunden hatte, könnte wegen stilistischer Ähnlichkeiten, vor allem im pastosen Auftrag der Weißhöhung, Baglione in die Diskussion gebracht haben. 18 Seit der Publikation von Stichen des polnischen 18 Schaar, E., Kat. Meisterzeichnungen der Sammlung Krähe, Kunstmuseum Düsseldorf 1969, 30, Nr. 33.

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