Garas Klára szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 50. (Budapest, 1978)

GARAS, KLARA: Kupezky Studien. Unbekannte Bildnisse aus Kupezkys Wiener Periode

74. Jan Kupezky: Porträt des Erasmus von Huldenberg. Budapest, Museum der Bildenden Künste. hätten, auch ist zu beachten, daß die Kette auf keinem späteren, z. B. Nürn­berger Porträt Kupezkys vorkommt, eben nur auf dem vom Jahre 1709 in Wien, und auf dessen Variante in Prag (Nar. Galerie). Daraus ist eher zu schließen, daß das Schmuckstück den Ehrenketten anderer Maler ähnlich. 2 '' von einem Auftraggeber des Malers stammte, sinngemäß von eben dem, der auf dem Selbstbildnis auch verewigt wurde. Vermutlich war es also Prinz Eugen, der Kupezky die goldene Kette als Ausdruck seiner Zufriedenheit verehrte, als der Maler ihn zum ersten Mal gemalt hatte ; dieses Ereignis wurde dann auch auf dem Wiener Selbstbildnis des Malers berücksichtigt. 25 Die Bestimmung einiger Wiener Werke Kupezkys, die Klärung einzelner Begleiterscheinungen ermöglichen es, die bisher geltende und zum Teil enstellte 24 S. zum Beispiel die Goldketten auf den Selbstbildnissen Adriaen van der Werffs in Amsterdam, Jacob van Schuppens in Wien oder Martin van Meytens' in Budapest, — um nur einige Beispiele aus dem 18. Jahrhundert zu erwähnen. 25 Wir haben keine sicheren Anhaltspunkte für die Herkunft des Bildes. Es erscheint zum ersten Mal in der Mechelschen Aufstellung im Wiener Belvedere. Es ist wohl möglich, daß es zu der ursprünglichen, aus der Zeit Prinz Eugens stammen­den Einrichtung des Schlosses gehört hat.

Next

/
Oldalképek
Tartalom