Füzes Endre: A szántalpas hombártól a tájházig (Skanzen könyvek. Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2012)

Népművészet - népi iparművészet - A Janus Pannonius Múzeum borotvatartói

man selten. Manchmal sind die einzelnen Gegenstände durch mehreren Techniken verziert. Die Motive der Verzierungen können wir in drei Gruppen einteilen: in geometrische Ornamente, in Pflanzen- (Blumen-) Motive und in figurale Darstellungen. Geometrische Ornamente, Geraden und Bogenlinien, verwendete man auf den Rasiermesserbehältern besonders am Anfang des XIX. Jahrhunderts. Auf einem Behälter ist auch das Sonnenmotiv zu sehen. Die Mehrheit der Gegenstände ist mit Pflanzenmotiven verziert. Diese sind manchmal stark stiliziert. Figurale Ornamente kommen nur auf fünf Gegenständen vor. Unter diesen zeichnen sich die Menschendarstellungen vor. Da müssen wir besonders die Szene mit dem „Begräbnis des Jägers vorbringen. Sándor SOLYMOSSY stellte von diesem interessanten Ornament fest, dass man seinen Ursprung unter den Illustrationen der Renardepisoden, den Zyklischen Fuchsgeschichten suchen solle, die im XIII-XIV Jahrhundert in Frankreich entstanden seien. Diese kamen durch deutsche Vermittlung in umgebildeter Form nach Osterreich, wo das gedruckte Bild bereits durch Kauflcutc verbreitet wurde. VIit der Zeit wurde dieses Bild auch in Ungarn beliebt und populär. Die Schnitzer der Rasiermesserbehalter zeichneten diese Szene wahrscheinlich von einem solchen Bild nach. Die Reihenfolge der Angaben unseres deskriptiven Katalogs ist die folgende: Inventarnummer; der Ort, wo der Gegenstand gefunden wurde; der Zeitpunkt, da dieser ins Museum geriet; das Ausmaß des Gegenstandes; Stoff; Form; innere Finteilung; Struktur des Schlosses. Dann folgt die Schilderung der Verzierungstechnik und der Ornamente, dann aber die Beschreibung des Zustandes; der Name des Hirten, der den Behälter verfertigte, sowie der Ort und die Zeit, wo der Behälter verfertigt wurde. Endlich geben wir den Namen des Sammlers an. Die eingravierte Jahreszahl einzelner Rasiermesser betrachten wir als die Zeit ihrer Herstellung. 376

Next

/
Oldalképek
Tartalom