Füzes Endre: A szántalpas hombártól a tájházig (Skanzen könyvek. Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2012)

Település - népi építészet - Foreword

Daten zu den geteilten Niederlassungen im Mecsek Nach den Angaben alter aus dem XVIII-XIX. Jahrhundert stammenden Karten, war in einigen Dörfern in der Gegend von Pécs die Ansiedlungsweise die geteilte. An Ort und Stelle gemachte Beobachtungen und Sammlungen bekräftigen dies. Die Geteiltheit der Ansiedlung bedeutete, dass die menschliche Wohnstädte und der Wirtschaftshof, der wirtschaftliche Arbeitsplatz, separiert, voneinander getrennt waren. Im inneren Gebiete des angehäuften Dorfes befand sich das Wohnhaus, während die Wirtschaftsgebäude (Stall, Schupfen, Scheune) und der Ort jeder Art von Korngewinnung in den Gärten außerhalb des Dorfes in den Gehöften lag. Man nannte sie auch Gehöftegärten (szálláskert), Scheuer - oder Scheunen-Plätze (pajtahelv) und Scheuer-, oder Scheunen-Gärten (pajtakert). Dort hielt man das Vieh und in die Scheunen brachte man das Futter. Im Gebiete von Hegyalja (Kővágószőllős, Kővágótöttös, Bakonya und Cserkút) führte man auch den Grossteil der wirtschaftlichen Arbeiten, wie das Austreten und Dreschen in diesen Gärten durch und ebendort bewahrte man auch den größten Teil der landwirtschaftlichen Produkte und Nebenprodukte auf. Sie erfüllten also in diesem Gebiet die Aufgabe komplexer Wirtschaftshöfe. Ein Teil dieser Höfe befand sich im inneren Dorfgebiet, jedoch der größere Teil in den Gärten und Heuwiesen außerhalb des Dorfes. Die bisher bekannten, geteilt angesiedelten Dörfer der Region Pécs lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Ein Teil von ihnen befand sich westlich von Pécs in dem Gebiet der sogenannten Hegyalja, der andere nördlich von Pécs, im Mecsekgebirge, in der Gegend des sogenannten Hegyhát, in den Gemeinden Mánfa, Budafa, Mecsekpölöske und Magyarszék. Diese Unterteilung bedeutete nicht nur geographische Absonderung, sondern auch eine Differenz in dem Charakter der geteilten Ansiedelung. Diese Ansiedelungsform hatte aber in keinem der Dörfer allgemeine Gültigkeit, sie keineswegs für alle verpflichtend. Es halte nicht jeder ein Gehöft. In der Mitte des XIX. Jahrhunderts hatten bereits die meisten Landwirte ihre Scheunen und Ställe in dem Dorf. Die Gehöfte erfüllte nicht bloß wirtschaftliche Zwecke, sie dienten lange Zeit, besonders im Herbst und im Winter als Zusammenkunftsorte für die Männer. Dort versammelten sie sich in kleineren Gruppen um zu spaßen und sich unterhalten. Lange Zeit nachdem sie aufhörten zu existieren konnte man noch ihre Plätze sehen. Die meisten von ihnen sind heute 1 leuwiesen, nur Gebäudespuren und Heckenzänne erinnern an die ehemaligen Gehöfte. 31

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