Füzes Endre: A szántalpas hombártól a tájházig (Skanzen könyvek. Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2012)

Település - népi építészet - Wandlungstendenzen des ungarischen Bauernhofes in den letzten 100 Jahren

Abb. 67. Sogenanntes "Würfelhaus" am Ende des 20. Jahrhunderts (Foto: Ibolya BERECZKII 1. Die alten Gebäude verschwinden oder ihre Funktion verändert sich. Dieser Prozess ging in den Jahren I960 bis 1970 vor sich, als das Heizungssystem und die Heizungsanlagen ausgetauscht wurden und parallel damit die Mehrheit der Wirtschaftsgebäuden für überflüssig erklärt wurde. In der Scheune wurden Maschinen und Fahrzeuge gelagert, der Stall wurde umgestaltet und funktionierte weiter als Sommerküche oder Heizstoffmateriallager. Die Maisscheune wurde vorläufig zum Geflügelstall, später aber wurde sie abgebrochen. Schweinestalle aus Holz wurden durch Ziegel- oder Betonställe ersetzt und transloziert. Der Keller auf dem Hof diente der Obst- und Gemüselagerung, wurde an einigen Orten aber derart umgestaltet, dass für den Fremdenverkehr als Bar zur Verfühung steht. Der Brunnen auf dem Hof hatte seine frühere Funktion verloren, als Wasserleitungen gelegt wurden, der alte Brunnenschacht diente höchstens noch der Entwässerung. Wenn der Brunnen weiter benutzt wurde, hat man seine Ausrüstung modernisiert. Die nicht mehr benutzten Getreidespeicher und Gebäude für Aufarbeitung wurden abgebrochen, an ihrer Stelle legte man einen Garten an. 2. In der zweiten Phase werden ganz neue Gebäude mit neuen Funktionen gebaut. Das Wohnhaus zeigt einen städtischen Einfluss, seine Größe geht weit über den eigenen Bedarf hinaus, seine Funktion für Arbeit und Speicherung geht völlig verloren. Das Haus erfüllt auch Prestigezwecke, wird anspruchsvoll gestaltet, hat Räume, die nur selten gebraucht werden (Gästezimmer, 244

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