Cseri Miklós szerk.: Dél-Dunántúl népi építészete - A Pécsváradon 1991. május 6-8 között megrendezett konferencia anyaga (Szentendre; Pécs: Szabadtéri Néprajzi Múzeum, Janus Pannonius Múzeum, 1991)

Kerecsényi Edit: A tüzelőberendezések változása Dél-Zalában a 19. században

ZENTAI Tünde 1980 A dél-dunántúli település és népi építkezés változásai a 19. században. (A Szabadtéri Néprajzi Múzeum dél-dunántúli tájegysége) Ház és Ember 1. 79-109. Szentendre 1990 A lakóház tüzelőberendezésének és füstelvezetésének alakulása a Dél-Dunántúlon. Ház és Ember 6. 67-102. Szentendre DIE VERÄNDERUNG DER FEUERSTÄTTEN IM 19. JAHRHUNDERT IM SÜDLICHEN TEIL DES KOMITATS ZALA In den 1960er Jahren habe ich in beinahe 50 Dörfern im südlichen Teil des Komitats Zala Baudenkmalforschungen durchgeführt. Als Ergebnis dieser Untersuchungen fand ich zahlreiche in Ständerbauweise errichtete, mit Strosshaub bedeckte Häuser mit Rauchküche. In den Stuben waren aber die aus der Küche geheizten Schüsselkachelöfen bereits höchst selten vorhanden. An ihrer Stelle wurden Sparherde gebaut. Aus den erhaltenen Kacheln werden mehr als 100 Stücke im Thury György Museum in Nagykanizsa aufbewahrt. Anläßlich der Untersuchung der Feuerstätten der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Ra­uchküchen fand ich bedeutende Unterschiede nur solche, die während Umbauten und Erwaite­rungen entstanden. Alle Räume des Hauses (Stube - Rauchküche - Stube oder Kammer) hat ten einen separaten Eingang. Im hinteren Teil der Rauchküche stand ein schoberförmiger Backo­fen, der mit einer shmäleren oder breiteren Lehmbank umgeben war. An der mit der Stube gemeinsamen Wand stand eine aus Lehmstampf errichtete Feuerbank von wechselnder Länge und Breite, die oft in einem Kesselofen endete. Von dieser Feuerbank wurde der Schüsselkache­lofen der Stube geheizt und oft hat man auch hier gekocht. Der Rauch zog entweder durch die zweigeteilte Tür ins Freie oder durch ein herausgenommenes Dachbrett ins Dach ab. Um eine stärkere Luftbewegung zu befördern hat man auch in die Wand über der Tür verschiedene Öffnungen geschnitten. In der Stube stand auf einem weißgetünchten Ofenfuß der Kachelofen, der gewöhnlich aus grünen, glasierten Schüsselkacheln bestand. Der Feuerraum war winkelförmig, darüber erhob sich ein walzenförmiger Oberteil mit Simskacheln umrandet. Das Dach wurde oft mit einem figuralen Element geziert. Von den 1880er Jahren an traf eine Veränderung in den Feuerstätten ein. Zu den Backöfen baute man oft einen mit kleinerer oder größerer Eisenplatte versehenen Sparherd hinzu, dessen Rauch sich ebenfalls in der Küche verzog. Diese Sparherde wurden häuslich oder von Bastlern errichtet.

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