Bereczki Ibolya - Cseri Miklós - Sári Zsolt: Ház és Ember, A Szabadtéri Néprajzi Múzeum évkönyve 27. (Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2015)

BOKONICS-KRAMLIK MÁRTA: A Fekete-Körös völgye az Erdély épületegyüttesben

Márta Bokonics-Kramlik DAS TAL DES FLUSSES FEKETE-KÖRÖS INNERHALB DES GEBÄUDEKOMPLEXES SIEBENBÜRGEN Das Ungarische Freilichtmuseum wird mit dem Ge­bäudekomplex Siebenbürgen erweitert; den Siedlungs­plan haben Erika VASS und Miklós BÚZÁS ausgearbeitet. Der ursprüngliche Plan wurde 2013 modifiziert und so wurde die Vorstellung von Partium ins Siedlungskonzept eingeschlossen. Das Tal des Flusses Fekete-Körös mit seinen ethnografischen Besonderheiten gehört nicht zum historischen Siebenbürgen, aber auch nicht zur Großen Tiefebene, weder geografisch, noch verwaltung­stechnisch. In den von Ungarn bewohnten Dörfern des Oberen-Tals wird die konfessionelle und ethnische En- dogamie noch bewahrt, so bilden diese Dörfer ethnische Inseln inmitten der rumänischen Mehrheitsbevölkerung. Heutzutage jedoch weist die Assimilation auch hier eine steigende Tendenz auf. Dies berechtigt unter anderen ihre Vorstellung im Gebäudekomplex. Beim Feldbesuch wurde ein dreiräumiges Haus in Köröstárkány ausge­wählt: Es wurde Ende der 1800er Jahre gebaut und rep­räsentiert den Haustyp der Region. Nach dem Abbau wurde es im Frühling 2014 ins Museum transportiert. Die Gerüstkonstruktion auf Sohlenbalken hatte ursp­rünglich Piseewände, aber mit Lehmziegeln ausgebes­sert, wo nötig. Die Wände wurden innen und außen blau angestrichen. In der Erforschung des Oberen-Tals ist das Thema der Blechtore unumgänglich, die auch unter den Höfen des Gebäudekomplexes Siebenbürgen als Beson­derheit gelten. Das zum vom Museum erworbenen Haus gehörende Blechtor - datiert vom 1895 - wollte der Be­sitzer jedoch nicht verkaufen. Daher werden wir später eine Kopie dieses regionstypischen Tors erstellen. Die Zeit, die im Museum vorgestellt wird ist das Jahr 1948, als Károly dr. KOS in Köröstárkány und in den Nachbar­dörfern Feldarbeit verrichtete. Seine Person in der Aus­stellung heraufbeschwörend hat der Beruf eine Gele­genheit zur Selbstreflexion und der Besucher wird mit dem Einblick hinter die Kulissen der ethnografischen Sammlung-stätigkeit bereichert. 55

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