Cseri Miklós, Füzes Endre (szerk.): Ház és ember, A Szabadtéri Néprajzi Múzeum évkönyve 16. (Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2003)

SZENTI TIBOR: Hagyományos tanyai ólak, aklok, esztrongák és galambdúcok Hódmezővásárhelyen

Tibor Szenti TRADITIONELLE STALLE, HURDÉN UND TAUBENSCHLAGE IN DEN EINZELHÖFEN BEI HÓDMEZŐVÁSÁRHELY Der Autor erforschte die Bauweise von Tierbehausungen zur Zeit des Feudalismus und in den später entstandenen Einzelhöfen in der historisch ent­standenen großen Flur von Hódmezővásárhely, deren Teile heute zu verschiedenen Gemeinden gehören. Ehemalige Schätzungsprotokolle, Erbschaftsinventare und sonstige Archivdokumente liefern Informationen über den Bau von Ställen, Hürden und Taubenschlägen bei der Neubesiedlung der Flur nach Ende der türkischen Besatzung. Er publiziert die reiche und wichtige Dokumentation in Form von Tabellen, mit analytischen Detaillierung und mit beschreibender Methode. So wird Information über die Abmessungen der Bauten, die ver­wendeten Baumaterialien, Bautechniken, die Benützung der Bauten, sowie ihren Wert zur Zeit des Feudalismus gewährt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden die Schriften rar, die traditionellen Bauten sind aber von dieser Zeit eher erhalten geblieben. Diese hat er mit Feldarbeit noch erschließen können: Fotos und Zeichnungen wurden gefertigt und wo noch Erbauer oder Hofbewohner gefunden wurde, konnte er aufgrund ihrer Angaben die Bauten dokumentieren. Die Studie hat er mit kulturhistorischen Bildern, Originalaufnahmen, Grundriss- und Querschnittzeichnungen ergänzt. Er hat eine erhebliche Menge Fachliteratur unter­sucht, damit er diese mit seinen Sammelerfahrungen in ähnlichen Themen vergleichen konnte. Er bemühte sich, die Zusammenhänge des Ursprungs von Bauten mit run­dem Grundriss - die Ergebnisse von anderen Wissenschaftszweigen verwendend - mit einer umfassenden kulturhistorischen Darlegung zu schildern. Tibor Szenti TRADITIONAL STABLES, PENS AND DOVE-COTS IN THE DETACHED FARMSTEADS IN HÓDMEZŐVÁSÁRHELY The author's research includes the architecture of animal accommodations in the feudalism and later in the detached farmsteads in the historic fields of Hódmezővásárhely. The studied area belongs today to different administrative districts. Assessments, invento­ries of estates and publicity books provided information about the construction of stables, pens and dove-costs in the fields during the re-settlement after the expulsion of the Turks. The material is presented with the help of tables, analysing details and descriptions. We find data on the measurements of building, the building materials, construction techniques, way of use of the buildings and the value of the buildings in the feudal times. From the second half of the 19 th century written doc­uments become rare, however, buildings of the tradition­al vernacular architecture remained from this time. Field-work documentations supply photos, drawings or personal information from people still living here. The study is completed by pictures, original photos, ground­plans and section drawings. The author studied a considerable amount of liter­ature in order to compare his experiences with those of other researchers. He tries to outline interconnec­tions of the origin of round buildings - making use of results of other sciences - with a culture historic argu­mentation.

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