Cseri Miklós, Füzes Endre (szerk.): Ház és ember, A Szabadtéri Néprajzi Múzeum évkönyve 14. (Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2001)

SZARVAS ZSUZSA: Lamminaho. Hogyan lesz egy működő gazdaságból múzeum?

Zsuzsa Szarvas LAMMINAHO Museum aus einer funktionierenden Wirtschaft Die Studie stellt den Prozess vor, wie eine Bauernwirtschaft in Finnland z.T. wegen der natürlichen Umgebung, z.T. aber als Folge der Änderungen in den Familienverhältnissen ihre ursprüngliche Funktion ver­loren hat und nicht mehr als solche funktionieren konnte. Die einzige Chance zum Überleben war die Daseinsform als Museum. Der Lamminaho-Hof befindet sich im Norden von Ostfinnland, am Fluß Oulu, wo sich die Einwohner tra­ditionell von Holzeinschlag, Flechtensammeln sowie Teerbrennerei und -lieferung erhalten haben. Der Fluß selber diente als wichtiger Verkehrs- und Lieferweg, wo aber auch die Fischerei und die Lachszucht eine sehr bedeutende Rolle spielten. Die Geschichte des Gebäudekomplexes und der Familie können wir in einem 200 Jahre umfassenden Zeitraum verfolgen. Ab 1761 bis 1960 stehen uns schriftliche Quellen zur Verfügung und die Gebäude des Hofes stammen auch aus dieser Zeit. Die Studie beschreibt die wichtigsten Ereignisse im Leben der Familie Lamminaho und mit Zeichnungen und Fotos illustriert analysiert und führt sie die Wohn- und Wirtschaftsbauten des Hofes vor. Zsuzsa Szarvas LAMMINAHO How a functioning farm becomes museum... Our study presents the process how a farm in Finland lost its original function due to the changes in the natu­ral environment and as a consequence of changes in the family structure. The only chance for survival was the existence as a museum. The farmstead of Lamminaho is in the northern part of Eastern-Finland at the river Oulu. Traditionally, the population of the region made a living of logging, gath­ering moss and burning and delivering tar. The river itself used to be an important transport road for tar, fur­thermore, fishery and salmon breeding were also bloom­ing activities. We follow-up the history of the buildings and the family during a period of 200 years. Written sources are available from 1761 up to 1960 and the farm buildings are also from this period. Our study follows up the main events of the Lamminaho family and presents the dwelling house and farm buildings richly illustrated with drawings and photos.

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