Kecskés Péter (szerk.): Ház és ember, A Szabadtéri Néprajzi Múzeum Közleményei 4. (Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 1987)
Közlemények - JANOVICH ISTVÁN: A kártékony rovarok bioaktiv anyagainak felhasználása az ellenük való védekezésben
István Janovich VERWENDUNG BIOAKTIVER STOFFE VON SCHÄDLINGEN IM KAMPF GEGEN SIE SELBST Im Verlaufe des langen und bestreitbare Ergebnisse aufweisenden Kampfes des Menschen gegen die vom eigenen Standpunkt als schädlich betrachteten Lebewesen hat der Mensch eine neue Methodik ausgearbeitet. Um die Kulturpflanzen vor Schädlingen zu schützen, mußten notgedrungenerweise andere Methoden gefunden werden, die umweltfreundlich sind, über einen entsprechenden Wirkungsgrad verfügen und billiger sind. Der erste Teil der Studie (1.—4. Bild) gibt Antwort auf die Fragen: Um welche neue Technologie handelt es sich? Was steckt hinter dem Begriff Hormon, Feromon? Wie ist der Körperaufbau der Insekten? Der zweite Abschnitt befaßt sich mit dem Wesen der Hormone (der belebenden organischen Stoffe) und der dritte mit dem der Feromone (artenspezifische Kommunikationsstoffe), macht mit den* Ergebnissen der Agrarund Waldwirtschafts-Versuche bzw. mit den Ergebnissen der Verwender bekannt. Zum Erkennen der Zusammenhänge und zur Erleichterung der eventuellen Aneignung dieser neuartigen, komplizierten liochemischen Kenntnisse macht der Autor den Leser in einer detaillierten Aufzeichnung mit den einschlägigen chemischen Verbindungsgruppen und den Wirkstoffen vertraut. Der Autor verfolgt die Avsicht, daß dieser neue Zweig der Pestizitchemie den in Museumsbereich Tätigen zu denken geben möge. Der Autor ist der Überzeugung — und das ist der Sinn des abschließenden Teiles —, daß die Ergebnisse dieses neuen Wissenschaftszweiges auch gegen die sogenannten tertiären Schädlingsbekämpfungsmittel angewendet werden können, ja müssen : Das ist der Weg der Zukunft. Hierher gehören übrigens auch die die Kunstgegenstände schädigenden Insekten. Da aber die Industrie weder Grundnoch Zielforschungen betrieben haben, bleibt dies Aufgabe des Ministeriums für Bildungswesen. István Janovich UTILIZING THE BIOACTIVE MATERIALS OF HARMFUL INSECTS IN THEIR CONTROL In the course of his long struggle of questionable results with the living beings judged as harmful from his point of view, man arrived at a new method. He had to as the techniques applied before had contaminated his environment, were not effective enough, and protecting cultivated plants from insects cost too much. In Chapter 1 of the study the author describes the new method, defines the concepts of hormone and pheromone and outlines the construction of the insect body. (Figures 1—4.) Chapter 2 deals with the hormones and Chapter 3 with the pheromones and supplies a thumbnail sketch of agricultural and sylvicultural experiments and their results. To make interconnections clearer and to facilitate the understanding of new, complicated biochemical information, the groups of compounds and active ingredients are listed in a detailed note. The aim is to have the collègues working in and/or for museums acquire the knowledge of this new branch of pesticide chemistry in an actively thinking way. The author is convinced, and this is the essence of the final train of thought, that the results of this new branch of science can also be, and have to be, applied to control so-called tertiary insect pests (like the ones damaging museum objects), too. However as this field of use has not yet been touched either by basic research or research into the possibilities of application in the industrial research institutes, the problem is left for the Ministry of Culture to tackle.