Kassák Lajos: MA buch (Berlin, 1923, Facsimile: Kassák Múzeum, 1999)
das ist das letzte beißen meines wirtes daran o brüderchen 26 jähre bin ich alt und sauber morgentau war mein leben im winter kehrte ich volle tage vor unserem hause im sommer erntete ich fettes getreide weh weh doch das menschenschicksal ist wie ein jeder hatte die äugen offen und hinter den mauern sahen wir wie die weit den härenen mantel wendet budapest — paris —berlin —kamtschatka —st. Petersburg der holzschnitzer war schon besoffen aus seinen äugen träufelte die traurigkeit wie aus kanälen die schreie strebten immer mehr nach den ecken um ihre lunten zu löschen schwöret fortan nur an die zaubermacht des reinen unterhosenbandes zu glauben sprach ich ganz unerwartet und sah wie meine stimme aus dem nachbarhof herüberdringt ich bin ein dichter mithin muß ich es ja wissen die laternen brennen gut weil zweimal turatamo und sie sind mit petroleum gefüllt mir war verteufelt bitter zumute ich hätte den armen leuten gerne etwas geschenkt doch traten die sterne vom posten die 13 engel schlafen jetzt offenbar mit aufgerissenem munde auf der dachbodenstiege du lieber gott von den wänden marschieren die wanzen in roten truppén herunter jedermann salze seine nasenspitze ein seht wie das leben kurz ist aber wir werden doch zu katern auf den pariser feuermauern eiapopäia schlafe mein kindchen man schläft ein da wird das horizontale zum vertikalen und umgekehrt aus himmel traten tintenkinder hervor folgt mir durch den garten am anderen ufer des flusses schläfert maria ihr kind ein jeder klappe die riegel über dem verstand zu auf dem fußboden fosforeszierten meine erinnerungen in gelben pfützen in den winkeln öffneten sich die rucksäcke und schickten sich wie toll zu bellen an wie maria das kind wiegte ich den ganzen rahmen im schoß und weiter und weiter hinab seht da sind die schames mit ihrer 1 x/ 2 mark 51