Déry Tibor: Kék üvegfigurák. Elbeszélések 1920–1929. Versek 1916–1937 (Déry Archívum 2. Magyar Irodalmi Múzeum, Budapest, 1998)

Gedichte

Mutter flicht ihr kleines Haar und sieht darin kein Licht atmet unruhig findet keine Salben fur ihre Füsse, findet keine Zeit so ängstlich läuft sie auf meiner Stirne und wirft Brot und Funken zwischen meine Tage Höhlen (sieht sie), in denen Platin brennt und die Weiber ihr Haar ausbreiten doch sie weicht aus und watet in Sand von meinem Körper hängt sie die Wunden ab, sammelt sie unter ihr Kissen dass sie ihr schmales Gesicht entzünden und ihr Kreuz beleben In der Nacht sind keine Sterne, nur ein langer Engel steht starr und schöpft Blut in ihr Herz. Alles ist gerade und hinter den Linien glänzt das Fest. Auf der untersten Stufe sitzt sie, trinkt Milch und streut aus der einfachen Hand Kinder vor die Schwelle. Stirbt. In: Der Sturm, April 1923. S. 62.; auch im Heß „Schickt über sie Bronztauben", S. 3/a. mit kleinen (von uns in Klammern gesetzten) Abweihungen. - Ungarische Fassung: Anyám, in: Kékmadár, Oktober 1923. //. 10. S. 21., und in: A felhő­állatok, S 44-45.

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