Déry Tibor: Kék üvegfigurák. Elbeszélések 1920–1929. Versek 1916–1937 (Déry Archívum 2. Magyar Irodalmi Múzeum, Budapest, 1998)
Gedichte
nur wir rennen nackt unter den Korkkugeln, die tonlos rollen auf hingedehnter Fläche und kreisen rings um die Stahlsträße, wenn sie auflodern zuweilen ist alles kahl und einsam sind wir vom Himmel hängt ein schwarzer Ledersack voller Elektrizität er baumelt im Luftzug Haar und Sohle dampft uns Abend ist es und Morgen ist es: zwischen Gummistangen laufen wir; sie schwanken und wanken und spannen den Weg ab und zu fliegt eine Scheibe zwischen ihnen fort und sinkt in den Kreidestaub auf dem Hügel stehen Röhre, aus den Röhren sprudeln schwarze Seidenfaden hier dunkelt es die Fäden entfließen entgleiten unseren Sohlen kalt ist es und warm ist es Wollkugeln fliegen mit Gaslicht in den Abend wir marschieren müd im Getriebe immer nackter zu Füßen der Walzen. In: Der Sturm, April 1923. S. 62.; auch im Heft „Schickt über sie Bronztauben. " S. 5/a-6. - Die Variante erschien in: MA, 15. März 1923. H. 5-6. S. [13]. - Die ungarische Fassung verfolgt die Sturm-Publikation: Tájkép. In: Kékmadár, Oktober 1923. H. 10. S 22-23., und in: A felhőállatok, S. 33-34.