Arany János - Győrei Zsolt (szerk.): Der ruf der Nachtigall (Budapest, 2019)

III - „Er brummt und murrt hier und da” - Die Nachtigall

„Verdammt, was sagen Sie denn da! Ihr Tier, das ist doch wohl nicht wahr...“ Böse tönt es durch die Hecke, „Mann, ich bring dich um die Ecke!“ Paul außer sich, er platzt vor Wut: „Mein Baum, der steht auf meinem Gut!“ „Der Ast aber, der gehört mir, Hier sang es doch, das liebe Tier!“ Paul lässt nicht locker: „Nimmermehr!“ Auch Peter brüllt, er schreit sich leer. Worte werden immer schlimmer, Die Flüche immer grimmiger, Beide verdrossen Wie angeschossen Gehen sie sich an den Kragen, Reißen sie sich an den Haaren, Feiern so den heiligen Tag, Dass keiner keinen niemals mag. Paul aber, der sinnt auf Rache, Blutend, wütend wie ein Drache, Sucht sofort einen Richter auf, Lässt seinen Klagen freien Lauf, Er schildert ihm den bösen Fall, Pocht auf sein Recht, sein Baum, sein Stall, Bis zum König will er gehen, Höflich auf sein Recht bestehen, Die Nachtigall auf seinem Baum, Sein Lied, sein Vogel und sein Traum! Er gibt dem Richter ein Stück Geld, Dass der sein Recht im Kopf behält, Rechts steckt der das in die Tasche, So entwickelt sich die Sache. so 51

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