Török Dalma (szerk.): „Nekünk ma Berlin a Párizsunk”. Magyar írók Berlin-élménye, 1900-1933 (Budapest, 2007)

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dieser »Stoff« ist meist so dümmlich, dass man sich in keiner Sprache ausleben könnte. Leider muss ich davon leben, Geld ver­dienen und kann nicht wählerisch sein. Aber wenn ich sehr selten in einem wertvollen Stück eine schöne Rolle spielen darf, dann lebe ich mich zu hundert Prozent aus.“7 Oszkár Beregi sehnte sich - der Legende nach - bis an sein Lebensende nach der Bühne des ungarischen Nationaltheaters. Er dachte, wenn auch nichts anderes, so könnte er wenigstens die Stimme des Herrn in der Tragödie des Menschen spielen. Aus dem Ungarischen von Eva Zádor 1 Hatvány, Lajos: Könyvek. Egy stílus halála. Brahm. [Bücher. Der Tod eines Stils. Brahm.] Nyugat, 1910. II. S. 1736-1738. 2 Beregi, Oszkár: Reinhardt. Színház, 2000. Nr. 10. S. 36. 3 Ders.: Az életem regénye. [Der Roman meines Lebens.] Színházi Élet, I929./44. S. I 13. 4 Siehe den Kapitel Liebe Fratellos, ... des Katalogs. 5 Beregi, ebd. 2000. Nr. 10. S. 44. 6 Csathó, Kálmán: Beregi Oszkár. [Oszkár Beregi.]. In ders.: Izzó levegőben. Emlékek a régi Nemzeti Színházról. [In glühender Luft. Erinnerungen an das alte Nationaltheater.], Palatinus, Bp., 2006. S. 272. 7 Brief von Lili Darvas an Oszkár Beregi. New York, den 3. Mai 1958. Die Kopie befindet sich in Besitz des Verfassers; das Original ist verschwunden. MIKLÓS KŐNIGER: BERLINER STERNSCHNUPPEN In der Film- und Theaterszene Berlins in den 1920er, 1930er Jahren, im „Goldenen Zeitalter” also, spielten die Schauspieler aus Ungarn eine entscheidende Rolle. Die Anziehungskraft der deutschen Hauptstadt war zu dieser Zeit - aufgrund des glamours und der sich hier bietenden, allem Anschein nach grenzenlosen Möglichkeiten - sowohl europa-, als auch weltweit einzigartig. Die Erscheinung des Films, seine rasch zunehmende Popularität, die wachsende Zahl der Theater, Cabarets, Revues und Vergnügungslokale, sowie deren Angebot verlangte - und konsumierte - eine unglaubliche Menge an neuen Gesichtern und Produktionen, währenddessen auch der finanzielle Ruin und das maßlose Elend über dem alten Kontinent hinwegfegte. Und hielt Berlin tagsüber die Augen auch geschlossen, so tanzte es doch nachts auf den Tischen und goß Champagner in ihren Hals - von dem unbegrenzten Gebrauch verschiedener Aufputschmittel ganz zu schweigen. In den Werkstätten und an den Theatern begann aber am nächsten Morgen die harte Arbeit. 224

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