Török Dalma (szerk.): Mantel der Traume. Ungarische Schriftsteller erleben Wien, 1873-1936 (Budapest, 2011)
Die stadt als artefactum - Schau-spiele
Ich bitte Sie, die Sache nicht damit herunterzuspielen, dass hier eine Operette zu uns spricht, liebenswert naiv und närrisch. Die Operette ist im Grunde genommen die ernsthafteste Bühnengattung, die schönste und die freieste, mit der wir Königen ohne Gefahr einen Schlag in den Nacken geben können, und die - in gehaltvollen, ideenreichen, sich nach Erneuerungen sehnenden Seelen geboren - mehr von dieser verfaulenden Welt zu zerstören vermag und das zukünftige Bessere besser vorbereiten kann als fünf parlamentarische Obstruktionen.” | Endre Ady: Briefe am Freitagabend, 1903 OBEN: DIE CSÁR DÁS FÜ B STI N, SZENENBILD. J OH AN N-STR AU SS-TH E AT ER. 1915 (ÖSTERREICHISCHES THEATERMUSEUM, WIEN) UNTEN: DIE LUSTIGE WITWE. SZENENBILD, THEATER AN DER WIEN. 1905 (ÖSTERREICHISCHES THEATERMUSEUM, WIEN)