József Antall szerk.: Aus der Geschichte der Heilkunde / Orvostörténeti Közlemények – Supplementum 13-14. (Budapest, 1984)

Ungarische Topographie geschützter Apothekeneinrichtungen von historischem und kunstgewerblichem Wert (M. Vida)

lap, die zusammen mit den mit lebendigen Farben auf die Regale des Schran­kes gemalten Szenen vermutlich von einem italienisch geschulten Wander­maler stammen. Auf dem einen eine Schäferstunde mit der Aufschrift „La Virgilia"; auf dem anderen im Garten arbeitende Männer mit der Aufsch­rift ,,L' Adolescensa". Zubehör: Augenbrauenbinde. Mit Monogramm Z. A., Jahreszahl 1773. Firmenschild. Emblem des Goldenen Einhorns, Jahreszahl 1772, Schmiede­arbeit Verziertes schmiedeeisernes Gitter, 1773 Zweihenkliger Mörser, mit der Aufschrift: Franz Antoni Zeininger 1772. Die gegenwärtige Ausstellung trägt keinen Interieurcharakter und ist umges­taltet. Geschützte Einrieb tungen Goldene Einhorn-Apotheke (1772) (Debrecen, Kossuth L. u. 8) Biedermeier-Charakter, Ende des 19. Jahrhunderts Die sich im Déri-Museum befindliche Einrichtung ist das frühere Interieur dieser Apotheke. Komitat Heves Einrichtungen im Museumsbesitz Telekessy-Apotheke (ehemalige Jesuitenapotheke ) (1713) (Eger, Dobó-István­Museum) In der ursprünglichen Anordung befand sie sich im jesuitischen Ordenshaus (Széchenyi u. 15) im nördlichen Flügel, mit der kleinen Tür zur Straße. Der Eingang von der Csiky Sándor utca aus wurde von zwei, um 1800 entstan­denen Reliefs geschmückt, welche bei einer Renovierung im Jahre 1960 vernichtet wurden. Das eine symbolisiert die Arzneiherstellung, mit rau­chendem Kamin, Retorte, Lombik und zwei Putten daneben; das andere die Heilmittelsammlung: zwei Putten pflücken fleischige, heilende Blätter von Bäumen. Mit dem Bau des Ordenshauses wurde 1700 begonnen, dann wurden die Arbeiten durch den Rákóczi-Freiheits kämpf unterbrochen und das Gebäude erst 1727 fertiggestellt. In den Jahren 1900—1902 wurde es von Ignác Alpár völlig umgebaut. Ab 1795 befindet sich die Apotheke im Besitz von József Spetz, und ist zwischen 1812 und 1900 in dem Haus Széchenyi u. 16 tätig. Das Apotheken­haus (Spetz-Haus) wurde zwischen 1812 und 1814 nach den Plänen von Fe­renc Povolni erbaut. 1900 zog die Apotheke in das Haus Széchenyi u. 14 um, welches von József Franz 1763 erbaut wurde. 141 i

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