József Antall szerk.: Aus der Geschichte der Heilkunde / Orvostörténeti Közlemények – Supplementum 13-14. (Budapest, 1984)
Ungarische Topographie geschützter Apothekeneinrichtungen von historischem und kunstgewerblichem Wert (M. Vida)
Heiliggeist-Apotheke (1847) (Kecskemét) Eklektisch-neogotisch, 1890er Jahre König Matthias-Apotheke (heute: Städtische Széchenyi Apotheke) (1821) (Kecskemét, Coiner tér) Eklektisch-Neorenaissance, 1880er Jahre Dreifaltigkeitsapotheke (1819) (Borota) Eklektisch-neoklassiz is tischer Charakter, Ende des 19. Jahrhunderts Komitat Baranya Geschütze Einrichtung Mohrenapotheke (1697) (Pécs, Apáca u. 1) Gründer : János Seitz (Zeit) Neorokoko, 1897 Schöpfer: Werkstatt des Károly Hoffmann, Ferenc Wilheim. Eiche, mit Keramikplatten. Das dunkelbraun gebeizte und mit reichen Rokokoschnitzereien verzierte Möbel wird oben durch ein breites Gesims abgeschlossen, welches mit Einsatzplatten aus Keramik (Zsolnaÿ) geschmückt wird. (Auf weißen Grund bunte Blumen.) Senkrecht gegliedert durch Holzschinzereien, die oben und unten in Schneckenlinie enden. Über der eingebauten Glastür des in L-form aufgestellten Möbels ist in der Ecke ein mit reicher Schnitzerei verziertes Keramik-Uhrenblatt angebracht, über der Tür hinter dem Taratisch — ebenfalls auf einer Keramikplatte — die Inschrift „neu gegründet 1897". Der Taratisch ist — ähnlich wie die Stellage — mit Schnitzereien bzw. Keramikeinsatzplatten geschmückt. (Aus 2 Teilen bestehend: 1,34×O, 9 m, Höhe: 95,3 cm). Zubehör: Zsolnay-Brunnen, Beginn des 20. Jahrhunderts. (Becken zwischen den beiden Teilen des Taratisches, auf einem sich darüber ausstreckenden Sockel eine Mohrenfigur mit gelbem Schurz.) Angefertigt von Gyula Zsolnaÿ (?). Firmentafel. Mohrenfigur (über dem Eingang), Anfang des 20. Jahrhunderts Granatapfel-Apotheke (ehemals Apotheke des Samariterordens ) (1796) (Pécs, Marx út 2) Klassizistisch, Louis XVI.-Stil, 1796 Giftschrank. 18. Jahrhundert (Im Besitz des Janųs Pannonius-Museums) 135