Kapronczay Károly szerk.: Orvostörténeti közlemények 226-229. (Budapest, 1914)
TANULMÁNYOK - Kapronczay Károly: Mozgalmas két évtized. Az Orvostörténeti Könyvtár megalakulása és története
KAPRONCZAY Károly: Az Orvostörténeti Könyvtár megalakulása és története 265 KAPRONCZAY Károly- SZEMKEÖ Endre: A magyarországi orvostársaságok kialakulása és fejlődése a 19/20. században, Comm. de Hist. Artis Med 87-88 (1979) 141-145. KAPRONCZAY Károly - KAPRONCZAY Katalin: Az orvostörténelem Magyarországon. Bp., OPKM, 2005. SALACZ Pál (szerk.): A Budapesti Királyi Orvosegyesület jubiláris évkönyve 1837-1937. Bp., M.T.I. rt. nyomda, 1937. 311 1. KÁROLY KAPRONCZAY, PhD, DSc former general director of the Semmelweis Museum, Library and Archives for the History of Medicine kapronczaykaroly@semmelweis.museum.hu ZUSAMMENFASSUNG Die heute im Rahmen des Semmelweis Museums, Bibliothek und Archivs für Geschichte der Medizin funktionierende Medizinhistorische Bibliothek begann ihre Tätigkeit am 1. Mai 1951, damit zugleich auch ein besonderes Kapitel der medizinhistorischen Geselligkeit eingeleitet wurde. Die Gründung der Bibliothek bedeutete zugleich ein Symbol der Neubelebung eines wissenschaftlichen Fachgebietes, da die Aufhebung des Universitätsunterrichtes der Medizingeschichte (1947), später die Liquidierung des Budapester Königlichen Ärztevereines (1948) ebenso auch den Unterricht der Medizingeschichte und das bis dahin bestandene wissenschaftliche Gesellschaftsleben des Fachgebietes auslöschte. All das geschah in einer veränderten politischen Situation, die sämtliche Charakteristika jenes Zeitalters an sich trug, und die seine Tätigkeit auch bestimmte. Selbst das historische Zeitalter war eigenartig, so entstanden auch unglaubliche Verhältnisse. Der 1951 gegründeten Medizinhistorischen Bibliothek schloß sich die neue Form des medizinhistorischen Gesellschaftslebens an. Ein ansehnlicher Leserkreis bildete sich heraus, der größtenteils aus namhaften Ärzten bestand, die zwischen den zwei Weltkriegen sich mit Forschungsthemen der Medizingeschichte beschäftigten. In großem Maße wurde die Bibliothek auch von Universitätsdozenten und Hörern besucht.Vom Ende März des Jahres 1952 organisierte der Leiter der Bibliothek - mit Genehmigung des Ministeriums - anfangs monatlich, später wöchentlich medizinhistorische Vorträge. Diese öffentlichen Vorträge bildeten einen neuen Rahmen zur Pflege der Medizingeschichte, welche Tendenz durch den neuerscheinenden Horus-Teil des Orvosi Hetilap (Medizinisches Wochenblatt), später durch die 1955 gegründete Fachzeitschrift (Orvostörténeti Köziemé-