Kapronczay Károly szerk.: Orvostörténeti Közlemények 206-209. (Budapest, 2009)

KRÓNIKA —CHRONICLE

280 Comm. de //ist. Artis Med. 206- 209 (2009) der modernen Heilkunde, die die Vergangenheit liefert, ist für die Praxis im Umgang mit kranken Menschen, für das Berufsethos, für die soziale Stellung des Arztes und des ärztlichen Standeswesens unabkömmlich, integrie­rend, unentbehrlich, - wie er an zahlreichen Stellen selbst berichtet. Man erfasst nur einen Teil seiner Persönlichkeit, wenn man nicht seinen tiefen, umfassenden Humanismus hinzunimmt. Er hatte Freunde in aller Welt. Seine Freundschaft mit den ungarischen Kollegen kommt - unter anderem - in einem Brief zum Ausdruck, den er anläßlich seiner Wiederwahl 1988 als Präsident der Société In­ternationale dTIistoire de la Medicine an den Ehrenpräsidenten der ungarischen Gesellschaft verfasste: „ Ich freue mich, dass Sie und alle ungarischen Kollegen, die mir ja nicht zuletzt durch meine Ehrendmit­gliedschaft in Ihrer Medizinhistorischen Gesellschaft besonders freundschaftlich verbunden sind, diese Wahl begrüßen, und ich werde versuchen, alles in meiner Macht stehende zu tun, um die Ausgewogenheit in der Ge­sellschaft auch in der Zukunft zu erhalten. " Ein bedeutender Medizinhistoriker ist von uns gegangen, dem unsere Wissenschaft viel zu verdanken hat. Die Medizinhistoriker aller Welt haben einen ihrer besten Freunde, die Ungarische Gesellschaft für Geschichte der Medizin ihr besonders verehrungswürdiges Ehrenmitglied verloren. Emil Schultheisz

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