Kapronczay Károly szerk.: Orvostörténeti Közlemények 200-201. (Budapest, 2007)
KISEBB KÖZLEMÉNYEK — COMMUNICATIONS - OFFNER, Robert: Der Klausenburger Arzt Johannes Hertelius (1565-1612) und sein Beitrag in der Beschreibung Siebenbürgens im Giovanni Antonio Maginis Werk: Geographiae Universae tum veteris tum novae absolutissimum opus (1596) - Johannes Hertelius (1565-1612) kolozsvári orvos adaléka Erdély földrajzi leírásához Giovanni Antonio Magini Geographiae Universae tum veteris tum novae absolutissimum opus című munkájában (1596)
sich auf Bonfini beruft. Es werden dann die „sieben sächsischen" Städte beschrieben: die stark befestigte Hauptstadt Hermannstadt, die „nicht viel kleiner als Wien" sei, dann Kronstadt, die „blühende Handelsstadt", Bistritz, eine „sehr schöne und saubere Stadt", Mediasch, Schäßburg, Klausenburg und Weissenburg. Über die letzten beiden Städten finden wir - keineswegs zufällig - die umfangreichsten Anmerkungen in den Endnoten. Hier behandelt er sogar die einmalige Entwicklungsgeschichte der sächsisch-ungarischen Stadt Klausenburg. Auch auf die deutsche Sprache der Sachsen und die Vielfalt der Mundarten wird kurz eingegangen. Im Falle Weissenburgs versäumt er es nicht, den Fürsten und „unbesiegbaren" polnischen König Stephan Báthory zu erwähnen und dessen gerade damals herrschenden Neffen, Fürst Sigismund Báthory zu würdigen: 85 /466. 7 Beschreibung Ungarns und Siebenbürgens im Werk von Giovanni Antonio Magini (Venedig 1596) „(...) potentissimo Princie (sie!) Sigismundo Bathoreo factum esse, qui ob egregiam indolem, heroicum que animum, Pattre adhoc vino Christophoro Bathoreo (pio & saneto Principe), ore omnium omuniq suffragiis Princeps declaratus fuit. " Laut Magini kamen die Ungarn „zu Anfang des zweiten Eindringens der Hunnen aus Skythien nach Panonnien," (...) „deren Macht und Ansehen gross ist, verglichen mit 84 Bonfini, A. (1488/97): Rerum Ungaricum Decades. Decade I, lib. 9. 8 Magini, G. A.: 1596. Pars Secunda, 161a und 161b: "Ihre Würden Stellung ist eine dauernde und eine echte Oberhoheit, und die Söhne werden, wenn sie geeignet sind, nicht ausgeschlossen, was bekanntlich unter dem sehr mächtigen Fürsten Sigismund Báthory geschehen ist, der wegen seiner außergewöhnlichen Begabung und heldenhaften Gesinnung, als sein Vater Christoph Báthory noch lebte (der fromme und ehrwürdige Fürst) nach der Meinung aller und mit aller Beifall zum Fürsten." Übersetzung aus dem Latein durch Dr. Lore Pölchau.