Kapronczay Károly szerk.: Orvostörténeti Közlemények 200-201. (Budapest, 2007)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK — COMMUNICATIONS - OFFNER, Robert: Der Klausenburger Arzt Johannes Hertelius (1565-1612) und sein Beitrag in der Beschreibung Siebenbürgens im Giovanni Antonio Maginis Werk: Geographiae Universae tum veteris tum novae absolutissimum opus (1596) - Johannes Hertelius (1565-1612) kolozsvári orvos adaléka Erdély földrajzi leírásához Giovanni Antonio Magini Geographiae Universae tum veteris tum novae absolutissimum opus című munkájában (1596)

adivimus - solerti cura, fide at industria pristinae saluti sumus restituti, quam quidem constantiam et - in futurum etiam erga nos conservaturum fore speramus volumusque liberalitatis et munificentiae nostrae genere exornare illlum. Totalem igitur et integrum portionem nostram possesionariam in possi Gergelyfaja vocata in C. Alba Transyl. existent. Habitam, totum item et omne jus regium nostrum, si quod in eadem portioné possessionata etiam (...) velimusque eundem Joannem Hertelium in dominium praescriptae portionis possi" Abb. 4 Kopie der Beleihungsurkunde von Sigismund Báthory an Johannes Hertelius vom 28. November 1589 Es ist also anhand dieser Urkunde davon auszugehen, dass Hertelius zu jener Zeit als anerkannter und verdienstvoller Hofarzt (Archiater) im höfischen Dienst gestanden haben muss. 52 Mehr über seine Tätigkeit im Umfeld des Fürsten ist bislang nicht bekannt. Vermutlich erwies sich Hertelius, der bereits während seiner Sudien als Syndikus seine guten „diplomatischen Fähigkeiten" unter Beweis gestellt hatte, aber auch durch seine Sprachkenntnissen und nicht zuletzt - Dank seiner ausgezeichneten Ausbildung und medizinischen Kenntnissen, - als sehr geeigneter Hofarzt. Am Weissenburger Fürstenhof herrschte seit dessen Entstehung im Jahre 1542 ein ausgesprochen starker fremdländischer Einfluss, der durch Königin Isabella Szapolyai etabliert wurde, die selber italienisch­polnischer Herkunft war, etabliert. Somit lebten und wirkten dort zahlreiche ausländische 52 Beleihungen dieser Art waren damals üblich, und galten als Aufnahme in den Hofadel. Weitere Beispiele: Pál Gyulay (Abafája) und Farkas Kovacsóczy (Körtvélyfája) etc. Vgl. Huttmann, A. & Offner, R.: Ärzte am sie­ben-bürgischen Fürstenhof im 16. Jahrhundert. In: Medizin im alten Siebenbürgen. Beiträge zu Geschichte der Medizin in Siebenbürgen. Hermannstadt/Sibiu, 2000. 176-215.

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