Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 121-124. (Budapest, 1988)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK — ELŐADÁSOK - Wondrák, Eduard—Balatková, Jitka: Magyarország népességének egészségi állapotáról 1848-ban (német nyelven)

Der Bericht entspricht völlig den damaligen fachlichen Kenntnissen, sowie der diagnostischen, oft allerdings symptomatologischen Unterteilung der Krankheiten und lässt sich mit gewissen Einschränkungen auf heutige Begriffe überführen. An erster Stelle stehen die fieberhaften Erk­rankungen und unter ihnen das „intermittierende'' Wechselfieber, das wahrscheinlich der Mala­ria entsprechen könnte. Gallen- und gastrisches Fieber gehörte als Begleiterscheinung zu Erkran­kungen des Verdauungstraktes. Hierher gehört wohl auch die Gruppe der Kranken mit Brech­durchfall, Durchfall und Wassersucht, wodurch deise Krankheiten an die zweite Stelle rücken. Bei rheumatischem Fieber sind auch Symptome sietens des Bewegungsapparates anzunehmen. Die meisten der unter Bluthusten, Blutsturz, Entzündungen der Lungen und des Rippenfelles, so­wie Skrofeln gehören höchstwahrscheinlich zur Gruppe der noch gesondert angeführten Lungen­tuberkulose. Typisch ist, dass beide Kranke mit Puerperalfieber starben. Die Ursache des Skor­but war damals nicht bekannt und die angegebene Heilung von neun Fällen, soweit kein diagnostischer Irrtum vorlag, konnte eher auf einen zufälligen Ausgleich des Vitaminmangels be­ruhen, wie es auch anderswo vorkam. Überraschend ist die geringe Zahl der Wurmkrankheiten und der Zahl der gynaekologischen Erkrankungen, soweit sie nicht unter Wassersucht vorkom­men. Auch die geringe Zahl der von Krämpfen Koliken und Freisen betroffenen ist auffallend, allerdings mit einem Todesfall. Ebenso überrascht das praktische Fehlen von Krebserkrankun­gen, die aber auch unter Wassersucht und Abzehrung verborgen sein können. Unter den 45 in Nadrag hospitalisierten Kranken standen wieder an erster Stelle 18 Krake mit intermittierendem Fieber, von denen 3 starben, dann 12 mit Wassersucht, von denen 4 starben. Zwei Typhusfälle starben ebenfalls, sowie einer von zwei an Lungentuberkulose erkrankten. Abgesehen von der Tuberkulose enthält der Bericht keinen Fall von Berufskrankheiten. Und es tritt interessanterweise die Tatsache in den Vordergrund, dass der Betrieb des Eisenhüttenwer­kes des Städtchens und seiner Umgebung bereits im Jahre 1848 ein so intensives Interesse am Gesundheitszustand seiner Arbeitskräfte hatte, dass in dem kleinen Ort für den sicher nicht all zu grossen Betrieb ein Betriebsspital funktionierte. Und selbst wenn die prognostisch-preventiven Vorschläge Dr Petzolts nur eine Andeutung das Bemühens um eine Wende zum Besseren darstel­len, so ist in ihnen doch bereits ein Vorläufer eines Versuches um eine Sozialgesundheitspolitik, wenn auch nur in kleinem provinziellen Masstab, zu sehen. Összefoglalás A csehszlovákiai Janowitzban lévő állami levéltárban őrzik a morvaországi Weisenbergből származó, épí­tész Klein család iratanyagát. Az iratok közt található az az 1848-as keltezésű egészségügyi jelentés, amely a ma Romániához tartozó egykori kohásztelepülés, Nadrág, egészségügyi viszonyaiba enged bepillantást, s egyben a helyi üzemi kórház történetéhez is adatokkal szolgál. (Ezidőtájt a hasonló intézmények még ritkaság­nak számítottak!) A kórház orvosa, Dr. Petzold, a följegyzett betegségek és halálesetek analízise alapján érde­kes kísérleteket tett e betegségek megelőzésére és előrejelzésére. A cikk, az említett dokumentum szövegét közli s elemzi. EDUARD WONDRÁK, D. C. Sc. Smeralova 1 CS—77200 Olomouc, Czechoslovakia JITKA BALATKOVÁ, D. Ph.

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