Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 113-114. (Budapest, 1986)

TANULMÁNYOK - Kapronczay Károly: Az orvostörténelem Magyarországon — Egy szaktudomány hőskora

Zu s am menfas s un g Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bildeten sich die ersten „Zentralen" de Kultivierung der Medizinge­schichte aus, vor allem in den französischen und deutschen Universitätsstädten. Die stärkste Wirkung auf das ungarische, und im allgemeinen auf das mitteleuropäische Medizingeschichtsschreiben wurde hauptsächlich von den deutschen medizinhistorischen Forschungen ausgeübt. Zu der deutschen medizinhistorischen Schule wird auch die Wiener Schule gezählt. Die erste ungarische medizingeschichtliche Bearbeitung ist mit dem Namen János Zsámboky's gekenn­zeichnet. Aus den Federn der im Ausland diplomierten Ärzte erschienen von dem 17. Jahrhundert an immer häufiger Dissertationen in medizinhistorischem Themenkreis. Diese medizingeschichtliche Werke aber ver­blassen neben der vier Band starken Lebensgeschichte von István Weszprémi (1723—1799). Die ungarische Medizinhistoriker konnten sich vom Einfluss dieses Werkes nicht frei machen. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurden an der Universität zu Pest zahlreiche Promotionsschriften in medi­zinhistorischem Themenkreis geschrieben, deren Anreger der erste ausserordentliche Professor der Medizin­geschichte an der medizinischen Fakultät der Pester Universität, Ágoston Schöpf-Merei, war. (1835). Seine Vorträge wurden ab 1844 von Tamás Stockinger fortgesetzt. Unabhängig von der Universität befassten sich noch zahlreiche Personen (Ferenc Linzbauer, János Maizner usw.) mit der Medizingeschichte. Im Rahmen der Wandertagungen der ungarischen Ärzte und Naturforscher, wurde 1878 von Imre Poór ein Preis auf die Verfassung eines medizinhistorischen Werkes ausgeschrieben. Er war gezwungen den Preis mehrmals auszusetzen, da sich kein meritorischer Erfolg zeigte. Gelegentlich der Wandersammlung von den ungarischen Ärzten und Naturforschern (1888) in Tálrafüred, hielt Kálmán Demkó einen Vortrag, aufgrund welchem er dann zur Anmeldung angespornt wurde. So verfasste K. Demkó sein Buch, dass eine grosse Wirkung auf die sich mit der Medizingeschichte befassenden Fachleute machte. Darauf folgte ein Bedeutender Aufschwung. Diese Epoche endete mit dem zweiten Weltkrieg. Nach dieser Periode wurden die medizinhistorischen Forschungen auf einer ganz neuen Basis fortgesetzt. K. KAPRONCZAY. M. A.. Ph. D. deputy general director of the Semmelweis Medical Historical Museum, Library and Archives, treasurer of the Hungarian Society for the History of Medicine Semmelweis Orvostörténeti Múzeum, Budapest. Apród u. 1/3. Hungary H— 1013.

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