Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 109-112. (Budapest, 1985)
IN MEMORIAM JOHANNES SAMBUCUS - Jantsits Gabriella: Zsámboky János arcképei
ZUSAMMENFASSUNG Zur Zeit der Renaissance erschienen in ganz Europa Sammelbände von Portraits, deren Verfasser und Anreger Humanisten und Gelehrten waren, die Abbildungen von Staatsmännern, Wissenschaftlern, Philosophen, Ärzten übermittelten. Ein schönes Beispiel bietet Sambucus mit seinem „Icones" dazu. Die Verfasserin interpretiert aus ungarischen und ausländischen Sammlungen mit großer Vollständigkeit Portraits über Sambucus, die teils von Zeitgenossen stammen (1—5. Abb.), die lebenstreue Abbildungen verfertigten. Das älteste Bild stammt aus dem Jahre 1564 und erschien auf der Titelseite seiner „Emblemata". Portraitsammlungen nahmen Sambucus-Abbildungen auch nach seinem Tod auf (6—11. Abb.). Die vorgeführten Bilder stammen alle aus Büchern, aber durch die wiederholte Verwendung der Scheiben wurden auch weitere Abbüdungen ermöglicht. Am Anfang des 19. Jhs hat die Pörtraitkunst eine neue Renaissance erlebt, wo neue technische Möglichkeiten zur Verfügung standen (12. Abb.). Die Portraitskunst und Ornamentik hat sich in de verschiedenen Zeitaltern verändert, aber die subjektiven Züge der Abbildungen sind immer aufrechterhalten geblieben. G JANTSITS, M. A., C. Sc. art historian Budapest, Anker köz 1, Hungary H— 1061