Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 80. (Budapest, 1976)

KÖZLEMÉNYEK - Silló-Seidl, Georg: Semmelweis életének utolsó állomásai és valódi boncjegyzőkönyve (német nyelven)

Semmelweis ist vermutlich deshalb die Vergitterung, wie Schürer v. Waldheim be­schreibt, aufgefallen, was übrigens auch für das Vorhandensein seines Orientierungs­vermögens spricht. DAS ECHTE SEKTIONSPROTOKOLL SEMMELWEIS' Über 100 Jahre nach dem Ableben Ignaz Philipp Semmelweis' blieben noch viele Umstände über seine letzten Wochen und über seinen Tod ungeklärt. Die Zahl un­sicherer Angaben erhöhte sich parallel mit der Zeit. Erst jetzt, nachdem ich die Gelegenheit hatte, die Original-Krankenpapiere in die Hand zu bekommen, ist es möglich, mit sämtlichen Irrtümern aufzuräumen 17 . Fünf Protokolle In seiner ausführlichen Monographie stellte Benedek 18 mit Recht die Frage, welchem der vier Protokolle soll man Glauben schenken? Geschichtlich gesehen die erste Veröffentlichung erschien in der ungarischen „Orvosi Hetilap" am 26. November 1865, also etwa 14 Wochen nach Semmelweis' Tod aus der Feder des späteren Professor für Pathologische-Anatomie an der Universität in Budapest, von Gustav Scheuthauer. Als Mitverfasser wird Theodor Meynert (der spätere Professor für Psychiatrie an der Wiener Universität) angegeben. Obwohl die Verfasser mit keinem Wort erwähnen, daß die Sektion von ihnen durchgeführt wurde, nimmt die Literatur später einfach wegen der Veröffentlichung an, daß sie sie vornahmen. Die zweite Beschreibung des Protokolls stammt von Georg Sticker^ aus dem Jahre 1924. Bei Sticker kann man zwei Zusammenfassungen des Protokolls lesen, einmal als Anfang, dann als Ende des Protokolls. Der Würzburger Arzt gibt an, daß er den „Wortlaut der Urkunde im Wiener Pathologischen Institut" übernom­men hatte. Aus 1947 stammt die nächste Veröffentlichung durch Leopold Schönbauer 20 , früher Professor für Chirurgie, später Direktor an dem Institut für Geschichte der Medizin der Universität Wien. Als Einführung schrieb Schönbauer: „Hier sei die Abschrift des Obduktionsbefundes (Semmelweis's, der Vf.) wiedergegeben" . Auf die Bitte des Direktors des Pathologischen Institutes der Universität Buda­pest, Haranghy, schickte sein Wiener Amtskollege Chiari 1958 ein maschinenge­schriebenes Protokoll. Chiari beurkundete es mit „für richtige Abschrift". Dieser pathologische Befund ist mit einer geringfügigen Ausnahme identisch mit dem von Schönbauer veröffentlichten Protokoll 21 (Chiari schrieb „Ignatz", Schönbauer „Ig­17 Silló-Seidl, G.: Semmelweis kórtörténete az Alsó-Ausztriai Elmegyógyintézetben (Semmel­weis' Krankengeschichte in der Niederösterreichischen Landesirrenanstalt). In: Orvosi Hetilap 118 (1977) 839-842. pp. 18 Benedek I. ders. 19 Sticker, G: Semmelweis. Zscht.f. Geburtsh., 87:314, 1924. 20 Schönbauer, L. ders. 21 Schönbauer, L. ders.

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