Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 69-70. (Budapest, 1973)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK - Broglia, Valerio: Dr Némai M. József, egy magyar tudós és orvos (német nyelven)

Dr. Joseph M. Némái und seine Tochter, Frau Elsa Broglia (1937) 1931 starb seine geliebte Lebensgefährtin Ida, ein Schlag, den der fast Sieb­zigjährige eigentlich nie ganz überwunden hat. Ihm verblieben die zwei Töchter: die Stieftochter Ottilie, von ihm sehr ge­liebt, die in Deutschland verheiratet war; und Elsa (Elisabeth), die er um ih­res körperlichen Gebre­chens willen und wegen ihres auch sonst recht unerfreulichen Schicksals mit umso zärtlicherer Va­terliebe umgab. Noch 1938 erscheint im Budapester „Universitäts­Almanach" die Ankündi­gung seines Kurses als Privatdozent (3 Std. wö­chentlich) über praktische Laryngo- und Rhinosko­pie. Generationen von an­gehenden jungen Ärzten hat er somit im Gebrauch des Kehlkopfspiegels un­terwiesen. In dieser Kunst und in der Diagnostik von Rachen, Kehlkopf etc. überhaupt, war er ein anerkannter Meister, wie seine einstigen Schüler auch heute gerne bezeu­gen. Mit der Chirurgie der zu seinem Fache gehörenden Organe befasste er sich jedoch nur sehr un­gern, besonders in vorgerückten Jahren: er war mehr ein Mann der Diag­nostik und Therapie. Es ist charakteristisch für Némái als vorzüglichen Diagnostiker der Fall, der von seinem einstigen Hörer, später Freund, Dr. Pál Fodor, heute Internisten in Budapest, erzählt wird: „Es besuchte mich einmal ein hoher, breitschultriger, ein wenig beleibter Mann und beschwerte sich wegen seiner immer schlimmer werdenden Heiserkeit. Ich habe ihm vorgeschlagen, sich an einen Kehlkopfspezialisten zu wen­den. Er habe schon zwei berühmte Spezialisten besucht — erwiderte er —, aber Dr. Joseph M. Némái im Lebensalter von (1938) '6 Jahren

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