Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 66-68. (Budapest, 1973)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK — ELŐADÁSOK - Röhrich, Heinz: Orvosok és gyógyszerészek a Dann-családban (német nyelven)

bei Kiel eine Apotheke begründete und zugleich einen Lehrauftrag für Pharma­ziegeschichte an der Universität Kiel übernahm. Georg Edmund Dann hat sich seit 1922 wissenschaftlich und publizistisch betätigt, zuerst auf familienkundlichem, heimatgeschichtlichem und allgemein­pharmazeutischem Gebiet, später fast ausschliesslich pharmaziegeschichtlich. Als Mitbegründer und Neubegründer der „Internationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie", deren Vizepräsident er seit 1949, deren Präsident er von 1954 bis 1969 war, als Präsident der Académie Internationale d'Historié de la Pharmacie, als Herausgeber von 36 Buchveröffentlichungen der Inter­nationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie und Redakteur ihrer beiden Zeitschriften seit 1953, als Leiter zahlreicher internationaler pharmazie­geschichtlicher Kongresse in vielen Staaten Europas, ist er allgemein bekannt geworden. Von seinen Buchveröffentlichungen will ich nur die „Pharmazeu­tischen Grundlagen der Arzneiverordnungslehre", die „Klaproth-Biographie", die „Biographie über Eugen und Karl Dietrich" und die „Geschichte der Inter­nationalen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie" erwähnen. Seine sonstigen wichtigen Arbeiten betreffen u. a. die Geschichte der Pharma­kopoen, sie liegen in der Cor dus-Forschung und der Gelehrtengeschichte, in der Einzelgeschichte von vielen Apotheken und in zahlreichen Monographien über Apothekerfamilien. Eine Bibliographie seiner rund 300 Veröffentlichungen hat Herbert Hügel in einer Festschrift zusammengestellt, die 1963 Dann gewidmet worden ist. Von Georg Edmund Dauns drei Kindern hat sich die Tochter Elisabeth Dann den Beruf ihrer Ahnen zugewandt. Sie ist Ärztin und Apothekerin und hat auch dadurch die Tradition gewahrt, dass sie mit einer medizingeschichtlichen Arbeit, „Zur Geschichte des anatomischen Unterrichts an der Universität Kiel 1665— 1865" zum Dr. med. promoviert wurde und einen Arzt heiratete. Zum besseren Verständnis meiner Darstellung folgt eine Tafel über die An­gehörigen der Familie, die Ärzte, Apotheker, Chemiker und Professoren waren (s. S, 210). 14 Orvostörténeti Közlemények 66—68

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