Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 66-68. (Budapest, 1973)

FORUM - Semmelweis kórtörténetének nyomában — Bécs és Budapest levelezése (magyar, angol és német nyelven)

7. Brief des Bär germeister s der Bundeshauptstadt Wien, Bruno Marek, an den Rektor der Medizinischen Universität Budapest, Prof. Dr. Imre Zoltán Wien, den 25. März 1968 Eure Magnifizenz! Ihr neuerliches Schreiben betreffend die Krankengeschichte von Prof. Dr Ignaz Philipp Semmelweis habe ich erhalten und kann nur darauf hinweisen dass sich Ihr mit 21. Jänner 1968 datiertes Schreiben mit der in meinem Auf­trage seitens der Magistratsdirektion der Stadt Wien am 29. Jänner 1968 ab­gesandten Erledigung gekreuzt haben dürfte. Ich betrachte diese Angelegenheit somit als erledigt und bedaure mit Ihnen, dass Ihrem Wunsche leider nicht entsprochen werden konnte. Mit dem Ausdruck meiner vorzüglichsten Wertschätzung (Bruno Marek) 8. Brief des Rektors der Medizinischen Universität Budapest, Prof. Dr. Imre Zoltán, an Frau Prof. DDr. Erna Lesky, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Wien Budapest, den 11. Dezember 1969 Sehr geehrte Frau Professor ! Vielen Dank für Ihren lieben Brief vom 6. November. Persönlich bedauere ich es besonders, dass ich Sie, sehr geehrte Frau Professor, nicht an unseren Jubiläumsfeierlichkeiten als unseren Gast begrüssen konnte. Seine Magnifizenz, Herr Rektor Zerbst übergab mit nicht nur Ihre Grüsse, sondern auch das schöne Geschenk, an dessen Abfassung Sie gewiss, sehr geehrte Frau Professor, einen bedeutenden Anteil hatten. Gestatten Sie mir, Ihnen dafür meinen Dank auszusprechen und es als ein Zeichen unserer Freund­schaft zu betrachten. Bitte, nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich diese Gelegenheit wahrnehme, um Sie in der Angelegenheit der Semmel weis-Dokumente zu stören, aber auf­grund unserer letzten persönlichen Besprechung, die wir in Budapest führten und unseren freundlichen Beziehungen fühle ich mich befugt diese Bitte an Sie Zu stellen. Seit unserer letzten Besprechung hat Dr. Endre Réti, Direktor der Universi­tätsbibliothek, im Auftrage des Rates unserer Universität, Frau Dr. Jantsch in Wien besucht. Frau Dr. Jantsch liess vermuten, dass die Kopien der fraglichen Schriftstücke in Ihrem Besitze sind. Es ist jedoch offensichtlich, dass aus dienstlicher Disziplin oder wegen anderen Gründen sie sich weigerte, diese Zu unserer Verfügung zu stellen. Darum wende ich mich an Sie, sehr geehrte Frau Professor mit der Bitte, Frau Dr. Jantsch zu ersuchen, dass Sie die Ab­schrift der Kopien uns zur Verfügung stelle.

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