Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 64-65. (Budapest, 1972)

TANULMÁNYOK - Korompay, Bertalan: Edmund Krompecher (német nyelven)

EDMUND KROMPECHER von BERTALAN KOROMPAY no inskribiert der Sohn eines y Kaufmannes in Poprad als Medizinstudent an der Budapester Universität, in einer ihm fremden Grosstadt, Fern von seinem Hei­matsort, mit dem er durch Erzie­hung und Lebensform eng verbun­den war, erfüllen ihn nur noch Ah­nungen über seinen künftigen Le­bensberuf. Er will kein praktizieren­der Arzt werden, hat er doch das me­dizinische Studium und den Beruf seines Grossvaters mütterlicherseits auf Wunsch seiner Mutter gewählt. Aber über die Tätigkeit des heilen­den Arztes und des Menschenfreun­des — die im Kreise seiner Lands­leute und seiner Familie auf alte Traditionen zurückgreift — treibt ihn noch tiefer wurzelnder Instinkt zu den Wissenschaften. Es vergehen kaum ein-zwei Jahre und der Typ des wirklichen Naturforschers ent­faltet sich, bricht in Krompecher zur Oberfläche. Er verbringt die meiste Zeit im Laboratorien, macht Experimente, studiert die Fachliteratur und geht mit Feuereifer daran, aus seinen Wahrnehmun­gen und Beobachtungen neue wissenschaftliche Folgerungen zu ziehen. Es verge­hen noch einige Jahre und sein Name wird in Fachkreisen immer mehr erwähnt, man reiht ihn bereits schon zu den Menschen mit besonderer Forscherbegabung ein. Krompecher häuft Arbeit auf Arbeit, und sein Lebensweg führt auf einer geraden, obzwar langsamen Bahn geradeswegs zum Universitätslehrstuhl. Sein frühzeitiger Tod rief ihn im Alter von 5ß Jahren, im Jahre 1926, auf dem Höhe­punkt seiner Laufbahn und seines Wissens aus dem so viel versprechenden Leben.

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