Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 57-59. (Budapest, 1971)

TANULMÁNYOK - Zalai Károly: A gyógyszerészdoktor-képzés fejlődése a budapesti egyetemen (német nyelven)

Prüfungen und Promotionen von der ärztlichen Fakultät der philosophischen übergeben werden sollten [18]. Dieser Wunsch der Fakultät verwirklichte sich nicht, aber das Statut des Jahres 1873 erlaubte endlich die Wahl eines Faches zur Doktorprüfung. Gleichzeitig hat aber das Statut zur Bezeichung des Dok­torats der Philosophie, unabhängig von dem gewählten Fach, weiterhin unver­ändert den Titel „doctor philosophiae" bestimmt. Im Jahre 1892 ist ein neues Statut in Kraft getreten, welches in mehreren Punkten Änderungen brachte und die Zahl der Haupt-Wahlfächer auf 25 erhöhte. Als in 1907 die Abschaffung des Doktorgrades der Pharmazie erwogen wurde und das Ministerium diesbezüglich den Rat der Universität einholte, vertrat die philosophische Fakultät den Standpunkt (auf ihrer Sitzung vom 20. III. 1908), das Doktorat für Pharmazie abzuschaffen, war aber gleichzeitig der Ansicht, dass in Zukunft die graduierten Apotheker den Doktor der Philosophie erwerben dürften [23]. Das Doktorat der Pharmazie blieb aber bestehen und hat — wie ich bereits beschrieb — in 1914 eine neue Regelung erfahren. Eine weitere Station in der Entwicklung des Doktorats der Philosophie ist die Gründung der selbständigen naturwissenschaftlichen Fakultät, dem die Ein­führung des „Doktor der Naturwissenschaften" (doctor rerum naturarum) folgte, neben Beibehaltung des philosophischen Doktortitels (doctor philoso­phiae) auf der philosophischen Fakultät. Auch heute haben Pharmazeuten auf der naturwissenschaftlichen Fakultät die Möglichkeit eine naturwissenschaft­liche Doktorarbeit zu verfassen und den damit verbundenen Titel „Dr. rer. nat." zu erlangen [24]. Auf die Entwicklung der pharmazeutischen Doktorausbildung auf der medi­zinischen Fakultät zurückkommend, kann festgestellt werden, dass seit ihrer Einführung im Jahre 1851 bis heute pharmazeutische Doktordiplome mit der Bezeichnung „doctor chemiae", „doctor pharmaciae" und „doctor materiae pharmaceuticae" verliehen werden konnten. Die Verteilung der während der 119 Lehrjahre ausgegebenen insgesamt 480 Doktor-Diplome nach Titel und Lehrjahr zeigt Tabelle 1. Aus den Angaben der Tabelle ist ersichtlich, dass das Diplom „doctor che­miae" von unserer Universität nicht ausgestellt wurde, die Anzahl der „doctor pharmaciae"-Diplome beträgt 473, die der „doctor materiae pharmaceuticae" 7. Von den 480 Doktorarbeiten wurden 380 in den Jahren 1859 bis 1955 von der medizinischen Fakultät angenommen, 100 von der pharmazeutischen Fakul­tät „de facto", zwischen 1958 und 1969. (Obige Zusammenstellung wurde am 7. November 1969, am 200. Jahrestag der Gründung der medizinischen Fakul­tät, abgeschlossen.) Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die Universität das erste pharma­zeutische Doktordiplom im Jahre 1861 verlieh. In den folgenden 3 Jahrzehnten haben gemäss Tabelle 1. jährlich nur 1-2 Personen doktoriert, mehrere Jahre hindurch sogar garkeine. Nach den Angeben von Szentpétery [23] war zu dieser Zeit auch auf der philosophischen Fakultät eine ähnliche Lage (im Jahre 1854/55 erhielten 1 Person, in den folgenden Jahren 2,1,2 Personen und in 1865/66

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