Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 54. (Budapest, 1970)

TANULMÁNYOK - Szilvágyi Irén: A közegészségügy megszervezése Fejér megyében 1945-ben

Zusammenfassung Der Komitat Fejér und die Stadt Székesfehérvár (Stuhlweissenburg) sind eines der vom letzten Weltkrieg am meisten heimgesuchten Komitaten. Székesfehérvár wurde von den Sowjettruppen zum ersten Mal am 23. Dezember 1944 befreit. Am 22. Januar 1945 wurde die Stadt von den Deutschen rückerobert. Das Wirken des interimistisch betrauten Hauptpolizeiarztes, Dr. László Koch entfiel auf die Zeitspanne zwischen diesen zwei Daten. Der Krieg hat den Sankt Georg-Spital in Székesfehérvár bis auf den Grund zerstört. Die Apotheken standen ausgeplündert da. Nach der Befreigung wirkte der Sant Georg-Spital in Lokalitäten ausserhalb des Gebäudes. Ein grosses Problem bedeutete der Kampf gegen die ansteckenden Krankheiten, die Kindermortalität war hoch, der Kampf gegen die venerischen Krank­heiten erfordert grösste Anstrengung, denn es herrscht Mangel an Arzneien und auch die vorhandenen sind sehr teuer. Das Regime stellt der Bevölkerung unentgelt­lich Salvarsan, Bismut und weitere Arzneien zur Verfügung. Man hat auch mit den Schutzimpfungen gegen Kinderlehmung auf dem Gebiet des Komitats angefangen. Es sind fast unbemessbar jene Anstrengungen, die die Partei und die Stadtverwal­tung im Interesse der raschen Organisierung des Gesundheitswesens, der Aus­besserung des ruinierten Spitals und der Ordinationsanstalten auf sich genommen haben. Ihren schnellen Anordnungen ist es zu verdanken, dass die Epidemien und die verschiedenen ansteckenden Krankheiten kein massenhaftes Opfer aus den. Reihen der Bevölkerung gefordert haben.

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