Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 46-47. (Budapest, 1968)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK - ELŐADÁSOK - Varannai Gyula: Semmelweis emlékérmeink (Professor Ignatius Semmelweis in nummis hungaricis) (Német nyelven)

Abb. 24. Abb. 25. Persönlichkeit in den meisten Fällen als Vollendung eines lebenlangen Wirkens überreicht werden. Für diesen Zweck wurde die schon erwähnte, im J. 1918 verfertigte, 75 mm grosse Münze Reményis auserkoren, welche Semmelweis in seinen jüngeren Jahren, mit Backenbart und in einer selbstsicheren, halbrechts blickenden Kopfhaltung darstellt. Im J. 1963 entwarf Reményi zur Münzen-Preisauf­gabe der „Bilderhalle" ( = ein künstlerisches Unter­nehmen in Ungarn) wiederum eine Semmelweis­Plakette. Diesmal modellierte er einen nach links blickenden Kopf mit Vollbart, der dem Typ der sog. ungarischen Reformgeneration ähnelt. Die Lebens­treue des markanten Profils ist zwar diskutabel, aber seine künstlerische Lösung ist des Meisters würdig. An der Rückseite der 70 mm Bronzmünze ist eine weitere Variation des mit der Schlange kämpfenden Äskulaps zu sehen (Abb. 24-25). In den letzten Jahren bekamen zwei junge Mün­zenstecher Auftrage zum Entwurf von Semmelweis­Plaketten. Im 1965 forderte dazu das Staatliche Münzamt András Kiss Nagy auf, im J. 1968 gab das ehemalige Rochus-Spital an László Csontos diesen ehrenden Auftrag. András Kiss Nagy ver­sucht die künstlerische Aufgabe entsprechend dem Zeitgeschmack mittels der Formlösung zu lösen. An der nur 30 mm grossen silbernen bzw. bronze­nen Münze stellt er uns in einem halblinks blicken­Abb. 27. den Brustbild einen extatischen, im Bewusst­Abb. 26.

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