Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 45. (Budapest, 1968)
KISEBB KÖZLEMÉNYEK — ELŐADÁSOK - Arnold Huttmann: A röntgensugarak felfedezése, és annak dél-erdélyi sajtóvisszhangja (Német nyelvű közl.)
Was sonst bedeckt mit Nacht und Grau'n, Ist nun im X-Strahl frei zu schau'n. O jerum, jerum, jerum, O quae mutatio rerum. Sonst deckt ein grosses Portemonnaie Manch' Abgrund tiefe Leere, Und brachte in das Renommee, Dass man ein „Krösus" wäre! Doch wenn im Beutel nun ein Nix, Thun's jedem kund die Strahlen X. O jerum, usw. Darum küsset nie ein Mägdelein, Selbst hinter eich'nen Thüren! Es dringt zu leicht ein X-Strahl rein, Der könnt euch porträtieren, Und schonungslos wär't ihr verdammt, Zu führen sie zum Standesamt! O jerum, usw. Schon im Juli 1896 dringen auch die ersten Beobachtungen über die durch -die Röntgenstrahlen hervorgerufenen Schäden in die breite Öffentlichkeit: Von den Röntgenstrahlen (S. D. T. Nr. 6863 vom 11. Juli 1896, S. 719) Kannte man bisher nur gute Wirkungen, deren diese epochemachende Erfindung eine ganze Anzahl zur Folge hat. Nunmehr ist auch eine schlechte Wirkung derselben bekannt geworden, wie man sie kaum vermutet hätte. Der Assistent eines amerikanischen Forschers, welcher sich bemühte, das Innere seines Kopfes mittelst der Röntgenstrahlen zu photographieren, erzielte nämlich ein Resultat, welches ihn selbst überraschte. Nach erfolgter Aufnahme des Gehirns durch die Röntgenstrahlen, zeigte es sich, nach einer Mitteilung des Patent- und technischen Bureaus von Richard Lüders in Görlitz, dass auf dem Teile des Kopfes, welcher der direkten Wirkung dieser Strahlen ausgesetzt gewesen war, sämtliche Haare ausgingen und derselbe so kahl wurde, wie die Innenfläche der Hand. Der Experimentator wartet heute noch mit Angst und Bangen, ob das Haar wiederkommen, oder ob die Kahlheit eine dauernde sein wird. Es ist natürlich nur ein unvollständiges und oft einseitiges Bild, das diese Zeitungsausschnitte vermitteln. Trotzdem erlauben die zitierten Nachrichten aus der Laienpresse Südsiebenbürgens bereits die eindeutige Feststellung, dass nämlich die Entdeckung Röntgens von allem Anfang an, wie nur selten einmal, als epochemachend und als geeignet erkannt wurde, der Medizin und vielen