Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 42. (Budapest, 1967)

Hints Elek: A Bolyaiak exhumált földi maradványai

Bordeaux der Gelehrter, der die Aufmerksamkeit der Welt auf Johann v. Bolyai lenkte. Nach Ihm beschäftigte sich eine ganze Reihe der Gelehrten mit der nicht euklidischen Geometrie. In dieser Hinsicht war Halsted jener Gelehrte, der das grösste Ver­dienst um die Entdeckung der beiden Bolyai erwarb. Er reiste von Texas nach Maros— Vásárhely um nach Dokumenten zu forschen und die nachgelassenen Schriften aus mathematischem Gesichts­punkt zu bearbeiten. Etwas später, im Jahre 1899. schrieb Steckel eine Dissertation über die imaginarische Zahl — Theorie von Bolyai. Das war die zweite grundlegende und mit grosser Tragweite ver­bundene Entdeckung von Bolyai. Im Jahre 1899. erschien das Tenta­men, der Appendix und der Briefwechsel von Bolyai — Gauss, in der Ausgabe der Akademie. So wurden die beiden Bolyai am Ende des Jahrhundertwechsels aus der Vergessenheit geistlich ausgegraben. Die irdische Ausbegrabung hat am 7. Juni 1911. stattgefunden in Maros-Vásárhely, an welcher ich selber beigewohnt habe. Zuerst wurden die Gebeine von Johann Bolyai exhumiert. Das Grab lag in einer Vertiefung des Friedhofes in einer nässigen Grube. Infol­gedessen sind die Knochen grösstenteils zugrunde gegangen. Nur ein Teil des Schädeldaches ist unversehrt geblieben, merkwür­digerweise samt den Haaren. Die anderen Gebeine wurden durch die Wirkung der nitrificierenden Bakterien fast vernichtet. (Ich habe von dem Schädelrest einen Hominit — Abguss gemacht, an dem sind wenige Haare von Johann Bolyai angeklebt geblieben. Diese zeigen, dass die Farbe der Haare von Johann Bolyai Kastanienbraun vermischt mit weissgrau waren. — Im Grabe waren das Uniform mit Bronzeknöpfe, die Schuhe, auch verschiedene Textilien, verfaulte Teile des Sarges, u. s. w. zurückge­blieben. Ein Teil der Sachen wurde für das Bolyai-Museum auf­bewahrt. Die Überreste hat man in einem Erzsarg getan. Dann ging die Exhumierungs-Komité zum Grab des Wolfgang v. Bolyai, das nahe zum Eingang des Friedhofes lag. Bei der Aus­grabung der Gebeine stellte sich heraus, dass die Knochen in viel besserem Zustand waren, als die des Sohnes. Der Schädelraum des ganzen Schädels ist wohlbehalten, aber die Gesichtsknochen sind verzehrt. Das Mandibula hat keine Zähne. Die andere Knochen 1-4* 211

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