Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

spricht, nämlich — langsam ansteigend, optimale-hoch-Gipfel­Wirkung und dann wieder zu den Ausgangswerten. Bei Moor hat sich auch praktisch die Tatsache bewährt, daß eine Unterbrechung der Therapie, die dem Prinzip der individuellen Dosierung nicht entspricht, keine gute Resultate haben kann. Das ist nämlich das sog. langsame „Ausschließen" der „Badekur," was einen langanhal­tenden Heil- (End-) Erfolg garantiert. Oldfich Grünner in seiner neuesten Arbeit „Die Priessnitz­therapie — gestern und heute" (in „Archiv f. Physikalische Medi­zin", Heft 5/1965 — 409;416/) bestätigt völlig die Theorie und Praxis der Popoff'schen Zellstimulationslehre. Er schreibt S. 413 . . . „Bei der Applikation der Hydrotherapie werten wir stets die als Ergebnis erscheinende Höhe des Gesamtreizes der betreten­den Prozedur im Sinne der Ansichten Bakardjiew's, gegebenenfalls die Aufeinanderfolge der auf den Patienten einwirkenden Proze­duren . . ." Somit möchten wir allen Ärzten die Theorie und Praxis der Po­poff'schen Zellstimulationslehre empfehlen. Das ist unserer Mei­nung nach der beste Weg, nicht nur eine Klarheit über das Problem des Wirkungsmechanismus zu geben, sondern auch einem guten Heilerfolg durch Individualisierung der Therapie und Einheit in den therapeutischen Prinzipien einzuführen. In diesem Sinne ist Popoffs Zellstimulationslehre notwendi­gerweise als Theorie und Praxis der modernen Therapie zu be­trachten. ZUSAMMENFASSUNG 1. Die Popoff'sche Zellstimulationslehre hat eine große theoretische und praktische Bedeutung nicht nur für die Biologie —Agrar­biologie, sondern auch für die Medizin, für die Lösung verschiede­ner Probleme derselben, insbesondere der Therapie. 2. Ein wichtiger Teil ist das große Gebiet der Balneo- und Physio­therapie bzw. Moortherapie, die im Sinne der Pawlov'schen Lehre als eine individuelle (Stimulationstherapie) zu betrachten ist. 3. Die Arbeiten von Biologen, Therapeuten, insbesondere Balneophy­siotherapeuten aus aller Welt haben das einwandfrei bewiesen.

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