Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

kräfte. In diesen Therapie-Komplex gehören auch die moderne Psychotherapie, die so unentbehrlich erscheint, wie auch alle ande­ren Heilmethoden. Die ständige Beobachtung des Patienten, die Reaktionseigentümlichkeiten desselben und alle anderen Um­weltseinwirkungen geben uns die Möglichkeit, dass wenn wir die optimale Phase der Zellstimulation in der Therapie erreichen, die ganze Therapie ruhig und zielgemäß bis zum Erfolg durchzu­führen. Der Begründer der Zellstimulationslehre war ein großer Mann, ein großer Mensch, der immer den Gedanken hatte, dem Men­schen in seinem Kampfe um ein gesundes und glückliches Leben zu helfen. Anläßlich der Fragestellung — Moortherapie als eine Form der Zellstimulationstherapie, möchten wir folgendes erwähnen: Das Moor ist in allen seinen Formen seit Jahren in der Medizin, einschließlich Stomatologie, Kosmetik und Tiermedizin ange­wandt als: Moor-Brei, Moor-Schwebstoff, Moorpaste, Mikro­moorbad, Moortrinkkur, Moorcreme, Ultramikromoor, Mikro­moorfluid, Mikromooröl, Moorpackungen, Moor-Pack, Moor­bukett, Universal-Bukett. Wir wollen jetzt kurz die Frage von der Wirkung des Moores auf Grund unserer Erfahrung und der Anwendung der Zellstimulations­lehre in der Moortherapie erklären. Schon im Jahre 1938 haben wir mit Herrn Doz. Dr. U. Hutzel­mann einige balneopharmakologischen Untersuchungen über na­türliche Wärmeträger (Heilschlämme) und pharmazeutische Zu­bereitungen (Kataplasmen) in der 2. Mitteilung „Die Wirkung auf die Temperatur oberflächlicher und tieferer Körperschichten" in der Zeitschrift „Der Baineologe" (5. Jahrgang 1938, Heft 7, S. 307-312) veröffentlicht. Zusammenfassend hatten wir diese experimentellen Ergebnisse: Bei den vergleichenden biophysikalischen Untersuchungen von natürlichen Wärmeträgern und künstlichen Kataplasmen zeigt es sich, daß beide Arten therapeutischer Hilfsmittel sich bezüglich ihres Thermopenetrationsvermögens im lebenden Gewebe pri­zipiell ähnlich verhalten.

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