Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 3. (Budapest, 1956)

Prof. FRANZ KISS: Stephan von Apáthy als Neurolog

dass die vielen inneren und äusseren Schwierigkeiten ihn in die oben beschriebene dritte Gruppe hinüber rissen und dass sein an Kämpfen so reiches Leben ein frühzeitiges Ende nahm. Wie bereits erwähnt, hat ihn sein grosser wissenschaftli­cher Gegner, Ramón y Cajal überlebt. Es muss betont wer­den, dass am Ende seines Lebens Cajal Apáthy gleichsam die Hand reichte. Der sowietische Neurohistologe Lawrentjew hat nähmlich mit seiner modifizierten Impregnationsmethode in Abb. 27. Interstitielle Zelle (1) im Grundplexus (2) der Gallenblase beim Menschen. Prolong. Impr.-Methode den Terminalgeflechten des vegetativen Nervensystems lo­kale, sog. interstitielle Zellen nachgewiesen, welche auch an unseren Präparaten (Abb. 27) z. B. in der menschlichen Gallen­blase sichtbar sind. Cajal äusserte sich hierüber kurz vor seinem Tode in seiner letzten wissenschaftlichen Arbeit folgender­massen: „Wir sind weder hartnäckig, noch dogmatisch. Wir möchten aus dessen rühmen, dass wir eine geistige Geschmei­digkeit bewahrt haben, die sich vor Richtigstellung nicht Bchämt. Diese an der Hand und unzähligen Beispielen offenkundige Diskontinuität der Neurone konnte auch Aus­nahmen erleiden, selbst wie z. B. die vermutliche Kontinuität zwischen gewissen Zellen der Drüsen, der Gefässe und des

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