Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 3. (Budapest, 1956)
Prof. FRANZ KISS: Stephan von Apáthy als Neurolog
Abb. 16. Innervation einer kleinen Arterie der Gallenblase beim Menschen. Prolong. Imp-Methode. Ad Adventitia, M Media, Í Intima, Tr Terminalgeflechte 6. Die Histogenèse der Neurofibrillen Die Untersuchungen bezüglich der Entwicklung der Fasern haben eine grosse Rolle in dem Streit zwischen den zwei Lagern gespielt. H. Held hat sich mit diesem Problem am ausführlichsten befasst. Seiner Ansicht nach bildet sich in der Neuroblaste ein sich gut färbendes Reticulum (Neuroreticulum). Die Fibrillen dieses Reticulums verbinden die benachbarten Neuroblaste kontinuierlich mit einander (Abb. 12). Nach Held sind die Fibrillen immer von einer Protoplastmascheide (Neuroplasma) umgeben, sie stehen also nicht frei. Dann entwickelt sich eine aus Mesenchyrnzellen bestehende Zellkette um die Bündel der Fibrillen, von Held „Leitgewebe" genannt. Die nach der Peripherie laufenden Nerven werden aus der . Verschmelzung dieser zwei verschiedenen Elemente gebildet (Péterfi Abb. 33). Péterfi fasst das folgermassen zusammen: „Das Wesentliche und Heuristische in der Darstellung von Held ist der Nachweis eines innigen plasmatischen 3* 35