Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 3. (Budapest, 1956)

Prof. FRANZ KISS: Stephan von Apáthy als Neurolog

diesen Forschungen war C. G. Heringa. Der deutsche Forscher, Ph. Stöhr jun. und seine Schüler sind mit gleich grossem Eifer für die retikuläre Struktur eingetreten. Boeke und Stöhr konzentrierten ihre Forschungsarbeit besonders auf die peri­pheren Verhältnisse und die verschiedenen Autoren führten eine neue Nomenklatur für die dortigen Beziehungen der Fa­sern ein. Diese sind die folgenden: der sympathische Grund­plexus (Boeke), Terminalretikulum (Stöhr), peripheres sym­pathisches Netz (Pensa), das sympatische Endnetz (Landau), reticulo espansionale metasimpatico (Ottaviani), die Termi­nalnetze (Takeyama), plasmatische Neuraischläuche (Wied­mann und Coronini), das vegetative nervöse Endnetz (Feyr­ter), das System der interstitiellen Zellen (Cajal, Lawrentjew, Leeuwe), Grundplexus (Hillarp), das System der protoplas­matischen Nervenfasern (Jabonero). Hervorragende Forscher auf diesem Gebiet sind noch K. Fr. Bauer und. K. A. Reiser (1942, Abb. 14). Eigene Untersuchungen Mit unserem prolongierten Silberverfahren fand ich, dass die Terminalgeflechte alle Gewebe netzartig durchziehen. Das Vorhandensein dieses Reticulums ist heute schon zweifellos anerkannt, die Forscher weichen nur insofern voneinander ab, ob es in alle Gewebe eindringt, oder nicht. Jabonero vertritt die Ansicht (Abb. 15), dass z. B. in der Gefässwand nur in der Adventitia Terminalgeflechte zu finden sind, die Media und Intima aber die Reize durch „Mediatstoffe" aus den Ge­flechten der Adventitia übernehmen. Meine gut impregnier­ten Präparate (Abb. 16—19) zeigen, dass auch die Media und sogar die Intima der Gefässwand mit Terminalgeflechten ver­sehen sind und meiner Ansicht nach bedarf es gar nicht der Annahme von Mediatstoffen. Nicht nur einzelne Gewebe, son­dern jede einzelne Zelle wird unmittelbar und individuell von den vegetativen Fasern innerviert (Abb. 20). Am neuro­vegetativen Symposion zu Strasbourg (1955) hielt H. Her­mann einen Vortrag über die Regeneration der Terminal­3 Orvostörténeti közi. — 10 •"> 33

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