Forrai Ibolya szerk.: Néprajzi Közlemények 26. évfolyam (Budapest, 1983)

Német nyelvű kivonat - Zuzammenfassung - Die Treidelei mit Pferd

den Lauf der Donau schon im 13. Jahrhundert. Gesetze, Rechts­regeln haben den Ufernbesitzern die Pflege der Treidelwege vorgeschrieben. Inwiefern die Grundbesitzer sie für landwirt­schaftliche Zwecke in Anspruch genommen, eingepflanzt oder eingesät haben, hätten die Schlepper Recht die Saat durchzu­schreiten und deswegen konnte ihnen nichts zuleide geschehen. Die Treidelei mit Pferd In den frühen Jahrhunderten hat man noch häufig mit Ochsen, eventuell mit Büffeln getreidelt, aber schon da­mals mag sich der Vorteil der Pferde erwiesen haben, dass sie flinker, leichter zu lenken sind, man mit ihnen so besser und schneller manövrieren kann. Es ist leicht verständlich, dass man auch die Verwendung der Pferde nur aus Not - wegen ihres übermässig teueren Preises, wegen des Futtermangels oder wegen der bis zur Ungangbarkeit vernachlässigten Treidel­wege - verzichtet haben. i Die königlichen Schiffer, die Abwickler des mittelalterlichen Fernhandels, sowie auch die Leibeigenen des feudalen Ungarns haben in ihren Frondiensten die Tierkraft zum Treideln in An­spruch genommen. Dies hat auch während der türkischen Be­setzung weitergelebt, als eine Form der Zwangsarbeit. (Wir ha­ben Angaben darüber, dass die Türken die Bauern von Mohács die Pferde besassen, zum Versehen der Treidelei in selbstän­dige Einheiten organisierten. ) Die nach der türkischen Eroberung stufenweise aufblühende H a n d e 1 s s c h i f f a h r t trat schon längst der grösseren Flüsse

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