Forrai Ibolya szerk.: Néprajzi Közlemények 26. évfolyam (Budapest, 1983)

Német nyelvű kivonat - Zuzammenfassung - Mit menschlicher Kraft

Mit menschlicher Kraft Aus der Zeit nach der Landnahme stammen unsere ältesten Kenntnisse, aus dem Jahre 1268, darüber, dass einige den rö­mischen ähnliche Treideleigeseilschaften tätig waren, die für den König zur Treidelei von strategischem Interesse auch Zwangsarbeit in Anspruch nehmen dürfen. Die das Mittelal­ter betreffenden spärlichen Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass die das Sklaventum wachrufende Treidelei mit menschlicher Kraft sowohl gelegentlich, als auch in institutioneller Form wei­terlebte. Der König Max I. mahnte schriftlich die Komitate an der Donau in 1566 und verordnete, dass seine Schiffe mit den Kräften der Leibeigenen geschleppt werden sollen. Aus einem Bericht an den König von 1573 stellte sich heraus, dass man in Ungarn deshalb gezwungen war mit menschlicher Kraft zu treideln, weil keine Schlepper mit Pferd zu erhalten waren, da die Tiere wegen des Futtermangels verendet haben. Gemäss einer anderen Angabe von 1593 hat man aus Mangel an einem Treidelweg die Donauschiffe mit Menschen aus Ko­morn nach Pressburg ziehen lassen. Im 16. Jahrhundert taucht schon auch das für Zahlung verrichtete Schleppen auf. So wurden 600 Heiducke in 1594 zum Schiffsschleppen angeworben. Während der Türkenherr­schaft wurde die Menschenkraft zum Treideln in Ungarn beinahe in unbeschränktem Mass verwendet. Die Türken haben für die Treidelei natürlich nicht gezahlt, sondern sie haben sie aus dem unterjochten Volk viel unbarmherziger erzwungen, als je früher. In dem 17. Jahrhundert haben sie für diese Arbeit nicht nur Sklaven verwendet, sondern sie haben auch die Bewohnerschaft

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