Horváth Terézia: Néprajzi Közlemények 16-17. évfolyam - Kapuvár népviselete (Budapest, 1972)

DIE VOLKSTRACHT VON KAPUVÁR

Kirchgang dreischichtig: 1. Knotenkamm oder steife Haube. 2. Das -untere Kopftuch, im Nacken angebunden. 3. Das obere Kopftuch, unter dem Kinn angebunden. Die zwei ersten Schichten sind jedesmal vorhanden. III. Die Funktion der Tracht Zuerst versuchen wir diejenigen Elemente, bzw. Kenn­zeichen der Tracht von Kapuvár zu systematisieren, welche im Dienste praktischer Ansprüche verwendet werden, indem man sich der menschlichen Tätigkeit und den Wetterverhältnissen anzupassen strebt. Eine zu Hause getragene Arbeitstracht der Frauen zeigt Abb. 47., eine andere, die man bei Feldarbeit trägt, Abb. 49 Wir die Merkmale, ja auch die Kleidungsarten verhältnissmäss^ pünktlich bestimmen, die vor allem verzie­rende und qualifizierende Funktion haben. Vor allem stellt die Tracht in Bezug auf die tragen­de Person gewisse verzierende-bezeichnende Bestrebungen zu­frieden, indem sie dem Menschen auf seinem ganzen Lebensweg das Geleite gibt. Eine bezeichnende Rolle hat z.B. die Schleife auf der Kopfbedeckung der Rekruten; und zwar eine kleinere beim Hinausgehen /Abb. 50/, mehrere und längere Schleifen beim Kirchgang /Abb. 51/. Auf Abb. 52-54. stellen wir Hochzeitskleider aus drei verschiedenen Zeitabschnitten dar. Das Brautkleid war früher farbig, erst später wurde es wei ss. Zur tragenden Person knüpfen sich ferner auch die Offenbarungen des Geschmacks zu, darum möchten wir diese auch hier erwähnen. Man trachtet die Figur der Frauen nach einem Idealbild umzugestalten: die Brüste werden verflacht und die Hüften durch 9-10 Röcke verdickt und hervorgehoben; auch dicke Beine sind beliebt und werden durch gestrickte Strümpfe betont. Neben diesen landesüblichen Zügen können

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