Cs. Pócs Éva: Néprajzi Közlemények 10. évfolyam, 3-4. szám - A karácsonyi vacsora és a karácsonyi asztal hiedelemköre (Budapest, 1965)
Német nyelvű összefoglalás
bernahme schon hauptsächlich eine Wirtschaftsmagie, die zu erlernen dem Ungartum eine eben solche Lebensnotwendigkeit war wie das Erlernen des Ickerbaus oder des Wohnens in Dörfern. Dass aber das Weihnachtsfest bei uns weniger den "Totencharakter" annahm als bei unseren Wachbarn ist - dies sei nochmals gesagt - darauf zurückzuführen, dass der Charakter des "Totenfestes", des "Opfers" auch schon beim übergebenden Partner eine "tote" Uberlieferung war; auch seiner Kultur gehörte sie nicht als zwangsmässiger Bestandteil an, sondern nur als ein von einer älteren Stufe erhaltenes Eelikt. Schliesslich muss man in allen Fällen den mit der Übergabe und Übernahme gesetzmässig verbundenen Abwetzungsvorgang in Rechnung stellen, der bei den blühenden Motiven mit lebender Funktion nicht ausschliesst, dass neben bzw. trotz der Abwetzungstendenz eine Bereicherung eintritt. Die Abwetzung kommt wahrscheinlich am stärksten bei den "toten" Traditionen zur Geltung, bzw. bei den lebendigen Traditionen vor allem hinsichtlich der komplizierteren, zusammengesetzteren Motive, aber hier wahrscheinlich nur insofern, als die Vereinfachung der Komplexität die Ausübung der Funktion nicht gefährdert.