GARAM ÉVA - PATAY PÁL - SOPRONI SÁNDOR: SARMATISCHES WALLSYSTEM IM KAPRATENBECKEN / Régészeti Füzetek II/23. (Magyar Nemzeti Múzeum Budapest, 2003
III. Sarmatcnzeitliche Funde des Csörsz-Grabens (É. Garam)
die die Verbreitung der Fundorte aufzeigenden Karten zu bestätigen. In der Tiefebene sind von der Donau bis zur Donau (mit Ausnahme des nordöstlichen Gebietes jenseits der Theiss) die frühawarenzeitliche Fundorte innerhalb des sarmatenzeitlichen Walles zu finden (s. die Karte von J. Gy. Szabó). Diese gebietsumgrenzende Rolle des Walles hörte jedoch von der Mitte des 7. Jahrhunderts an gänzlich auf; das Siedlungsgebiet war in der Mittelund Spätawarenzeit viel grösser, als das durch das Wallsystem umgrenzte Gebiet. Als letzte Zusammenfassung kann gesagt werden, dass der mehrere hundert Kilometer lange Längswall der Tiefebene, der das Siedlungsgebiet der Sarmaten umringt und der als geographischer Faktor auch in der frühen Periode der Völkerwanderungszeit eine Rolle gespielt hat, laut Zeugnis des bei den Durchschnitten gewonnen Fundmaterials konnte nicht vor der Winde des 3-4. Jahrhunderts angelegt werden sein. 56