KEMENCZEI TIBOR: DAS MITTELBRONZEZEITLICHE GRÄBERFELD VON GELEJ / Régészeti Füzetek II/20. (Magyar Nemzeti Múzeum Budapest, 1979)

EINLEITUNG

EINLEITUNG In der nordöstlichen Gemarkung der im nördlichen Teil des Alföld, im Gebiet des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén gelegenen Ortschaft GELEJ (Abb. 1.) sind im Jahre 1941 bei Sandgewinnung und der dieser folgenden Notausgrabung 12 mittelbronzezeitliche, in die Füzesabony-Kultur gehörende Bestattungen zum Vorschein gekommen. Der Fundort liegt an dem einst breiten Bett des Csincse-Baches an einem nicht hohen Hügel (Abb. 2. ). 1962 haben bei der einstigen Sandgrube die Mitarbeiter des Archäologischen Insti­tuts der UAW: E. P atek und N. Kalic z eine Ausgrabung begonnen. Es wurden an zwei Stel­len insgesamt 101 Bestattungen erschlossen In der KANALIS-FLUR, auf dem Gelände des im Jahre 1941 bekannt gewordenen Gräberfeldes sind 38, in die Füzesabony-Kultur gehö­rende, mittelbronzezeitliche Bestattungen und 42 spätbronzezeitliche, in die Piliny-Kultur gehörende Brandgräber zum Vorschein gekommen. 180 m nördlich von der Kanális - Flur , in der B ELTELEK-FLUR wurden gleichfalls am Rande einer Sandgrube aus einem ande­ren Gräberfeld der Füzesabony-Kultur 21 Gräber freigelegt (Abb. 3. ). * Zwischen 1966T 1968 hat das Herman Otto Museum zu Miskolc in der KANALIS­FLUR eine Ausgrabung durchgeführt, im Laufe derer weitere 179 Bestattungen zutage gefördert wurden. Von diesen gehörten 97 zur Füzesabony- und 82 zur Piliny-Kultur. Durch die Ausgrabungen trat auch das ganze Gräberfeld des Volkes der Füzesabony-Kul­tur an die Oberfläche (Abb. 4. ). 5

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